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Zug/Risikokapitalfinanzierung (ICO) als Alternati​ve zum Börsengang

Der Schweizer Kanton Zug bietet einen einzigartigen Lebens- und Gestaltungsraum, in dem sich Innovation, traditionelle Werte, Multikultur, Wirtschaft und Natur begegnen. Zug bietet gut ausgebildete, internationale Arbeitskräfte, Stabilität, eine ausgezeichnete Infrastruktur und hohe Lebensqualität.

Cryptocurrency, Blockchain, digitale Identitäten/Zertifikate, Encyrption/Verschlüsselungsalgorithmen und andere innovative Technologien unterstützen den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Prozess der Digitalisierung. Sie unterstützen den freien und unkomplizierten Austausch von Gütern wie B to B und B to C und sorgen für Stabilität, Vertrauen und Sicherheit im Netz. Das Crypto Valley Zug ist ein System im Kanton Zug, dass durch die Vielfalt und Dynamik der Bewohner und der angesiedelten Unternehmen lebt und wächst. Jeder ist willkommen. Auch zur Vernetzung von Schulen, Medien, Venture-Capital/Private Equity, etablierten IT-Firmen sowie jungen Start-ups, entsteht ein attraktives Kompetenz/Cluster, welches sich dem internationalen Wettbewerb stellt. Das Cryprovalley Zug bietet auch für kleinere Unternehmen und Start-ups ideale Bedingungen, zum Beispiel günstige Büroräume, innovative Kollaborationsmodelle und World-Class-Internetzugang und Infrastruktur.

Das Crypto Valley Zug hat einen eigenen, spezialisierten Regulator für Cryptocurrency und Blockchain-basierte Geschäftsmodelle. Mit hoher Kompetenz und Flexibilität sorgt dieser für Transparenz, Fairness und Stabilität. Alle Firmen können sich auf – freiwilliger Basis – unter diese Regulierung stellen. Das Crypto Valley Zug wird von den Behörden, lokalen Finanzdienstleistungen, aber auch Verbänden und der Politik partnerschaftlich unterstützt und leistet einen wichtigen Beitrag zum langfristigen und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg der Region Zug und der benachbarten Kantone.

In diesem innovativen Umfeld kann nicht unerwähnt bleiben, dass über eine neue Art von Profunding eine neue Risikofinanzierungsmöglichkeit für alle Arten von Unternehmen entstanden ist. Man bezeichnet diese als ICO in Anlehnung an den Begriff der IPO (initial public offering). ICO steht für in-offering. Das funktioniert so: Absatzunternehmen erschaffen eine eigene Cryptowährung, deren Einheiten (sogenannte Coins oder Tolkens) Investoren gegen Risikokapital (häufig Bitcoin) kaufen können. Technisch ist die Schaffung einer Cryptowährung nicht weiter kompliziert, es genügen einige Zeilen eines Codes auf einer Blockchain. ICO´s laufen meist in einem vorbestimmten Zeitraum ab. Nach dessen Ablauf können keine Tolkens mehr von dem Unternehmen erworben werden, ihre Anzahl ist vielmehr final festgelegt. Die Tolkens lassen sich an sogenannten Crypto-Börsen handeln. Der Preis bestimmt sich dort nach Art und Angebot und Nachfrage, was genau ein Investor beim Kauf eines Tolkens erhält, insbesondere welche Rechte, wird zu Beginn des ICO in einem Whitepaper bestimmt. Praktisch könnte ein ICO zur Finanzierung eines Start-up wie folgt ausschauen.

Zum Beispiel:

Ein Unternehmen hat die Idee, eine Pizzeria zu öffnen. Das Startkapital fehlt. Es wird eine eigene Cryptowährung erschaffen mit dem Namen Pizza-Tolken. Der Unternehmer legt für einen Pizza-Tolken einen Preis von einem Euro fest und definiert einen begrenzten Verkaufszeitraum, innerhalb dessen die Pizza-Tawkin gekauft werden kann. Um den Kauf des Pizza-Tolken attraktiv zu machen, verspricht er zusätzlich, dass die Pizza-Tolken´s in seiner Pizzeria gegen Getränke getauscht werden können. Für einen Pizza-Tawkin sollte man drei Getränke am Tag der Eröffnung erhalten dürfen, was Unternehmer üblicherweise für vier Euro verkaufen würde. Der Wert eines Pizza-Tolken kann damit mit vier Euro veranschlagt werden. Steigt das Interesse an der Bar und ist am Tag der Eröffnung mit einer hohen Nachfrage zu rechnen, so steigt der Wert des Pizza-Tolkens gesteigerter Nachfrage. Hier kann man bereits Gewinne machen, wenn man bei einem solchen Fall den Pizza-Tolkens weiterverkauft.

Mit einem ICO können innerhalb kürzester Zeit enorme Geldsummen eingesammelt werden. Bekanntes Beispiel ist zum Beispiel der ICE Filecoin, der rund 157 Millionen $ erzielte. Welche ICO´s gerade anstehen, lässt sich aus einem ICO-Kalender ermitteln. Eine ICO ist eine interessante Form der Risikokapitalfinanzierung mit einem vergleichsweise geringen Aufwand. Dabei wird klassisches Venture Capital verdrängt. Im Gegensatz zu einem IPO ist auch zu sehen, dass die Kapitalbeschaffung und die Einrichtungsinstrumente um ein Vielfaches kostengünstiger sind, als ein teurer IPO-Börsengang.

Sprechen Sie uns an. In einem persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen gerne auf, wie eine ICO-Kampagne funktioniert und was sie Sie kosten würde.