Holdinggesellschaft International - Internationale Rechts- und Steuerberatung

Holdinggesellschaft International

Die Holding

Das Wort „Holding“ kommt aus der englischen Sprache „to hold“, das bedeutet in diesem Fall „innehaben“. Die Holdinggesellschaften werden tatsächlich mit dem Ziel gegründet, Quoten von anderen einheimischen oder ausländischen Gesellschaften zu besitzen. Der Begriff Holding umschreibt keine eigenständige Rechtsform, sondern eine in der Praxis etablierte Organisationsform der Dachgesellschaft eines Konzerns und ist gesetzlich nicht definiert. Die Holding eignet sich durchaus nicht nur für „Millionäre“, sondern auch für Kleinunternehmen/ KMU. Lassen Sie sich gerne beraten, wie auch Sie von der Holdingstruktur profitieren können und was wir Ihnen hierfür an Beratungsleistung bieten.

Die Holding ist ein Instrument zur Firmenverwaltung und Steueroptimierung

Die Holding ist eine speziell organisierte Gesellschaft, manchmal offshore gegründet, deren Geschäftszweck die Verwaltung von Firmenanteilen ist.

Die Vorteile einer Holding sind zusammengefasst folgende:

Risiken können auf einzelne Tochterunternehmen beschränkt werden

Insolvenzen wirken sich nicht auf die Holding aus

Dividendenzahlungen an die Holding sind steuerfrei

Wie die Ausschüttungen an den Gesellschafter steuerfrei werden, lesen Sie weiter unten.

Steuerfreie Ausschüttungen an den Gesellschafter

Mit unserem optimalen steuerlichen Lösungsweg über die Holding erhält der Gesellschafter sämtliche Ausschüttungen aus der Holding ebenfalls steuerfrei (ETVE/S.L.)

Lassen Sie sich ausführlich beraten und vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei uns.

Über alle Sie interessierenden, unternehmerischen und betriebswirtschaftlichen Sachverhalte und die genauen Preise informieren wir Sie in einem umfassenden, kostenfreien Beratungsgespräch!

Man unterscheidet bei der Holding zwischen drei Arten, und die Grenzen sind sehr verschwommen und für den Laien äußerst schwer zu unterscheiden:

Operative Holding

Hier ist die Holding selbst geschäftstätig. Diese Form entwickelt sich in der Regel aus einer normalen, aktiven Gesellschaft, welche im Laufe der Zeit so stark wächst, dass sie Tochterunternehmen aufbauen muss, um Teile des Geschäfts eigenständig zu verwalten. Diese Form hat einen entscheidenden Nachteil: Da die Holding geschäftstätig bleibt, ist sie den üblichen Risiken einer normalen Gesellschaft unterworfen, kann also insolvent werden. Deshalb gilt es, auch bei der Holding ständig auf dem Laufenden bleiben und auf die Entwicklung achten.

Managementholding

Die Managementholding dient als Dachorganisation oder auch Muttergesellschaft für diverse Tochterunternehmen. Die Holding selbst ist nicht operativ tätig. Es entsteht ein geschlossenes Konstrukt. Meist werden alle Tochterfirmen direkt von der Holding gegründet und sind zu 100% in ihrem Besitz. Die Holding stattet die Firmen mit Kapital aus, stellt Personal und Organisationsstrukturen. Die einzelnen Firmen können sowohl untereinander als auch mit externen Parteien Geschäfte tätigen. Ein Beispiel dafür wären eine Werbeagentur, eine Vertriebsagentur und ein produzierender Betrieb, alle zusammengefasst unter einer Holding. Sollte eine der Firmen insolvent werden, hat dies weder Auswirkungen auf die Holding noch auf die übrigen Firmen. In manchen Branchen wird zur Absicherung sogar für jedes Projekt eine eigene Gesellschaft gegründet. Die Gewinne der einzelnen Gesellschaften werden in Form von Dividendenzahlungen an die Holding übertragen. Diese ist offshore registriert und damit steuerfrei. Sie kann aber auch Anteile an ihren deutschen GmbHs oder AGs halten und lediglich ihr eigenes Vermögen verwalten.

Vermögensverwaltende Holding

Die vermögensverwaltende Holding ist das genaue Gegenstück zur operativen Holding. Sie hält Anteile an völlig fremden Firmen, nur um durch Dividendenzahlungen und ggf. späteren Verkauf der Anteile Gewinne zu erwirtschaften. Im Vordergrund steht die dauerhafte Ertrags- und Wertoptimierung der Holding. Sie beschränkt ihre Beteiligung nicht auf spezielle Firmen, sondern investiert überall dort, wo sie Gewinnchancen sieht. Auch hier können Anteile an Ihren deutschen GmbHs oder AGs gehalten und lediglich eigenes Vermögen verwaltet werden.

Im Prinzip ist diese Holding fast steuerfrei. In der Schweiz z. B. bezahlt die Holding nur die Bundessteuern in Höhe von 8,5% (z.B. im Kanton Zug). Auf kantonaler und Gemeindeebene fallen keine Gewinnsteuern oder auch nur reduzierte Kapitalsteuern an. Die Bundessteuer wird jedoch durch den „Beteiligungsabzug“ gegen Null reduziert. In der Praxis bedeutet das, dass in einer Holding die Erträge aus Beteiligungen in der Regel steuerfrei bleiben. Warum und wie? Nun, die Tochtergesellschaften haben ihren Gewinn in ihrem Sitzstaat (z.B. Deutschland: Körperschaft- und Gewerbesteuer) bereits versteuert. Würden die ausgeschütteten Dividenden in der Holding erneut besteuert, käme es zu einer doppelten Besteuerung. Aus diesem Grunde gibt es ja auch die „Doppelbesteuerungsabkommen“, die die Schweiz mit etlichen Staaten geschlossen hat. Seit 2012 weist Liechtenstein ebenso ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit Deutschland auf, sodass eine liechtensteinische Holding gleich anzusehen wäre.

Was sind spezielle offshore Holding- und Sitzunternehmen?

Generell:

Charakteristisch für die besondere steuerliche Behandlung von offshore Holding- und Sitzunternehmen ist, dass sie im offshore-Land keine Geschäftstätigkeit ausüben. Die Wirkung der geschäftlichen Tätigkeit solcher Unternehmen entfaltet sich somit in der Regel im Ausland. Dem steht trotzdem nicht entgegen, wenn diese Unternehmen im offshore-Land Personal beschäftigen und Büros unterhalten.

Holdingunternehmen

Als Holdingunternehmen wird jede juristische Person (Firma) verstanden, die ihren Sitz im offshore-Land hat, deren Zweck ausschließlich oder vorwiegend im Bereich der Vermögensverwaltung in der Haltung und Verwaltung von Beteiligungen liegt. Mögliche Tätigkeiten sind somit unter anderem:

  • Kapitalanlagen jeder Art für eigene Zwecke, Verwaltung eigenen Vermögens
  • Haltung von Beteiligungen (Gesellschaftsanteilen jeden Landes)
  • Haltung von immateriellen Rechten (Lizenzen, Patenten, Rechten, Copyrights)
  • Haltung von Liegenschaften, Grundstücken und ähnlichem

Sitzunternehmen

Als Sitzunternehmen wird jede juristische Person (Firma) verstanden, die im offshore-Land ihren Sitz unterhält und deren Zweck über die Bereiche der Vermögensverwaltung sowie der Haltung und Verwaltung von Beteiligungen hinausgeht, also gewerbliche Tätigkeit entfaltet wird. Mögliche Tätigkeiten sind somit unter anderem:

  • Handel mit Waren aller Art
  • Verwertung von Patenten, Lizenzen und sonstigen Rechten
  • Erbringung von Dienstleistungen aller Art
  • Vermittlungs- und Beratungstätigkeiten aller Art

Die Vorteile einer über uns gegründeten Holding sind:

  • Risiken können auf einzelne Tochterunternehmen beschränkt werden
  • Insolvenzen wirken sich nicht auf die Holding aus
  • Dividendenzahlungen an die Holding sind steuerfrei
  • Dividendenzahlungen an den Gesellschafter sind ebenfalls steuerfrei (über die spanische Holding)
  • Alle Erträge der Holding können steuerfrei gesammelt und reinvestiert werden
  • Nutzung vorhandener Organisationsstrukturen durch alle Tochterunternehmen
  • Wir beraten Sie, in welchem Kanton Sie bei 100000 CHF Gewinnentnahme nur rund 4000 CHF Steuern bezahlen
  • Wir beraten Sie über die „degressiven Steuern“ (ab welchem Einkommen beginnt die degressive Steuer? Wann bezahlen Sie nur noch ca. 16% Steuern, wenn Sie z.B. 800.000 CHF verdienen?)

Bei der Gründung einer Holding, gleich in welchem Land, gehen wir wie folgt vor, wobei jeder Gründer verschiedene Aufgabenstellungen, Vorgaben und Wünsche hat:

  • Wir prüfen den Namen (die „Firma“)
  • Wir bereiten die Gründungsanträge vor
  • Wir wickeln die Gründung mit allen Stellen incl. Treuhänder, Anwälte, Notariaten und Behörden ab
  • Wir führen die notariellen Beurkundungen durch
  • Wir organisieren den Druck Ihrer Aktienzertifikate
  • Wir erstellen für Sie das Shareholder-Register
  • Wir bezahlen alle Amts- und Beurkundungsgebühren
  • Wir eröffnen Ihnen ein oder mehrere Bankkonten
  • Wir suchen Ihnen ein entsprechendes Büro
  • Wir arrangieren eine große Lagebesprechung mit Ihren zukünftigen juristischen Berater bzw. Firmenanwalt vor Ort
  • Wir arrangieren eine große Lagebesprechung mit Ihrem zukünftigen Steuerberater/Treuhänder und Ihrer Revisionsstelle vor Ort
  • Wir erstellen Ihnen alle Arbeits- und sonstigen Verträge
  • Wir stellen Ihnen die benötigten Generalvollmachten aus
  • Wir erstellen Ihnen Muster Briefbogen, Visitenkarten, Firmenschild etc.
  • Wir erledigen die deutschen Übersetzungen aller relevanten Dokumente
  • Wir besorgen Ihnen Apostillen für alle erdenklichen Maßnahmen

Unsere Aufgabe ist es, mit Ihnen gemeinsam insbesondere das richtige Konstrukt und den geeigneten Holdingstandort zu finden, und das alles zu einem vernünftigen Kosten- und Verwaltungsaufwand. Wir prüfen daher stets alle Besonderheiten und Fragestellungen in Bezug auf Ihre Zielsetzungen eingehend.

Welche Dienstleistungen bieten wir noch an?

Auf Wunsch steuerliche Beratung im Rahmen des richtigen Holdingstandortes für Ihr Unternehmen. Erstellung einer steuerlichen Expertise, Gründung der Auslandsholding über die jeweilige Partnerkanzlei im Sitzstaat der Holding, Steuergestaltungen bei mehrstufigen Holdingmodellen (Dachholding und Zwischenholding). IP-Box-Gesellschaften. Bitte lassen Sie sich eingehend von uns und unseren Steuerspezialisten beraten.

Grundsatzüberlegungen zur Holding

Die Holding dient ggf. auch als „Zwischengeschaltete Gesellschaft“ (Zwischenholding) zwischen den aktiven Kapitalgesellschaften in den Hochsteuerstaaten und den Nutznießern. Genau an dieser Stelle ist auf die Wahl des Holdingstandortes besonderes Augenmerk zu richten. Wie verhalten sich die Holdingstandorte, wenn an „Einheimische“ ausgeschüttet wird, und wie, wenn die Dividenden weiter ins Ausland fließen? Dies wird in der EU derzeitig diskutiert.

Es kommt also entscheidend darauf an, wo die Nutznießer ihren Sitz haben. Dies alles muss Berücksichtigung finden.

Die Installation einer Holding in der Schweiz kommt insbesondere dann in Betracht, wenn die Basisgesellschaft im Sitzstaat weiterhin eine steuerliche unselbständige Niederlassung (Betriebsstätte) unterhält und/oder aus welchen Gründen auch immer nicht ins Ausland verlegt oder im Ausland angesiedelt werden kann oder soll. Meistens ist dies aus rein technischen Gründen gar nicht möglich und auch gar nicht gewollt.

Beispiel: Es besteht eine unselbständige Niederlassung (Produktionsstätte) z.B. in Deutschland. Eine unselbständige Niederlassung ist stets auch eine Betriebsstätte, also erfolgt die Besteuerung in Deutschland, an dem Sitz der „Betriebsstätte“. Die Ausschüttungen oder Dividenden der Basisgesellschaft, also die Gewinne nach Besteuerung, fließen der ausländischen Holdinggesellschaft als Eignerin zu. Durch den „Beteiligungsabzug“ wird Ihre Holding in der Schweiz, sprich z.B. in Zug, praktisch steuerfrei, weil Sie die Steuern bereits im Sitzland der Niederlassung entrichtet haben.

Führt die Holding zusätzlich auch Aufgaben wie Finanz- oder Verwaltungsmanagement durch oder besitzt, hält und verwertet sie Lizenzen und Rechte an ihre deutsche Beteiligung, so kann die Holding all diese Leistungen und Lizenzen der deutschen unselbständigen Niederlassung zusätzlich in Rechnung stellen, was die Steuerlast der deutschen unselbständigen Niederlassung entsprechend reduziert. Aber das Problem, wie die Ausschüttungen letztlich steuerfrei an den Gesellschafter kommen, ist hiermit noch nicht gelöst.

Haben Sie Lizenzen in Ihrem Eigentum? Sprechen Sie uns gerne auf die nahezu 0% Besteuerung für Lizenzerträge an. Wir beraten Sie gerne.

Steuerreduzierte Durchschleusung bei Anwendung des Schweizer Steuerrechts

Diese steuerfreie Durchschleusung kann insbesondere für schweizerische Betriebsstätten-Gesellschaften wichtig sein: So belegt die Schweiz abfließende Dividenden an Personen in Länder, mit denen keine DBA besteht, mit einer 35%tigen Quellensteuer. Durch die Zwischenschaltung einer Holding kann diese Quellensteuer auf 5%, in bestimmten Fällen wie ausgeführt sogar auf 0%, reduziert werden.

Dies sind u.a. Dienstleistungen unserer Kanzlei in Zug:

Wir können Ihnen auf Wunsch alle folgenden Beratungsleistungen anbieten:

  • Gründung einer Holding im Idealfall in Zug, Eintrag ins Schweizer Handelsregister
  •  Auseinandersetzungsverfahren mit der Zuger Finanzverwaltung, Anerkennungsverfahren als Holding (Holding Privileg)
  • Ordentlicher Geschäftssitz Zug oder an Ihrem Wunschort in der Schweiz
  • Stellung eines Verwaltungsrats
  • Buchhaltung, Jahresabschluss und Bilanzierung
  •  Kontoeröffnung bei einer Schweizer / Liechtensteinischen Bank

Europa AG (SE: Societas Europaea) als Holding

Die S.E. ist die „neue“ Europäische Aktiengesellschaft, die Europa AG, die Sie beliebig von einem Land ins andere der EU verlegen können. Allerdings bitte Vorsicht! Die S.E. wird dann in jedem Land so behandelt, wie die Gesellschaften jenes neuen Landes. Die S.E. in Deutschland würde also plötzlich denselben Vorschriften wie die deutschen Gesellschaften unterliegen, und in Frankreich usw. dasselbe. Sie nehmen zwar Ihre Gesellschaft mit, aber sie bringt Ihnen eigentlich keine Vorteile. Die S.E. eignet sich wirklich nur für große Unternehmen, auch als Holding. Wenn Sie mehr erfahren wollen, lassen Sie sich bitte beraten. Insbesondere eignet sich eine S.E. nicht dafür, in der Schweiz etwa einen Börsengang machen zu wollen, in der irrigen Meinung, dass die Aktie nun auf einen Rappen Nennbetrag herabzusetzen ist – schön wär’s! Doch die S.E. gibt es in der Schweiz überhaupt nicht, weil diese nicht dem EWR, somit nicht dem Europäischen Wirtschaftsraum, angehört.

Bei Einbringung von Anteilen zu Buchwerten über die EU-Fusionsrichtlinie können sich europäische Gesellschaften ohne nationale Steuerhürden, steuerunschädlich zusammenschließen. In diesem Falle werden wir für unseren Mandanten als Holdinggesellschaft eine Europa AG, eine SE, gründen. Der unbestrittene Vorteil: Eine Sitzverlegung innert der EU ist jederzeit und ohne steuerliche Nachteile möglich.

Diesen Lösungsansatz haben wir aber nur der Vollständigkeit halber aufgeführt, wir empfehlen andere, einfachere und bessere Lösungen. Nur ab einer Unternehmensgröße von über 100 Mitarbeitern wird dieser Ansatz sinnvoll, jedoch in der Schweiz leider ohnehin nicht machbar.

Die steuerfreie Ausschüttung an den Gesellschafter

Die Holding in Spanien (ETVE) – Würdigung des Holdingstandortes Spanien

Durch das Holdingregime „ETVE“ ist Spanien zu einem sehr interessanten Holdingstandort geworden. Dieses liegt u.a. daran, dass es mit dem Einsatz einer ETVE möglich ist, Dividenden nicht nur steuerfrei zu vereinnahmen, sondern auch steuerfrei an den Gesellschafterweiterzuleiten, unabhängig von dem Vorhandensein eines Doppelbesteuerungsabkommens.

So bietet sich Spanien beispielsweise zum Routing von Dividenden aus der EU in Länder außerhalb der EU an, die in einem beliebigen Staat der EU generierten Einkünfte bei Erfüllung der Mutter/ Tochterrichtlinie mit dem Steuerniveau des Quellenstaates belastet verbleiben und auch bei Weiterleitung an einen beliebigen Staat außerhalb der EU keiner weiteren Belastung unterliegen.

Als Vorteil sind sicher auch die großzügigen Regelungen hinsichtlich der Mindestbeteiligungshöhe (nur 10 %) und Mindesthaltedauer zu sehen und dass auch mittelbare Beteiligungen vom Schachtelprivileg erfasst werden.

Weiterer Vorteil ist die Veräußerungsgewinnbefreiung bei ausländischen Beteiligungen, die Möglichkeit zur steuerlichen Berücksichtigung von Veräußerungsverlusten und Teilwertabschreibungen und im Vergleich zu Deutschland großzügigeren Regelungen zur Gesellschafter-Fremdfinanzierung.

Sehr interessant ist somit also insbesondere die Holdinggestaltung über Spanien. Da wir insbesondere auch eine Rechtsanwaltskanzlei auf Mallorca unterhalten, können wir Ihnen direkt und ohne Umwege mit bestens ausgebildetem Personal und langjährig erfahrenen Rechtsanwaltskollegen die optimale Lösung ausarbeiten und realisieren. Unsere Mitarbeiter in Palma sprechen natürlich außer deutsch und spanisch auch englisch für die allfällige Überwachung der Abwicklung der einzelnen Schritte.

Steuerfreie Ausschüttung an den Gesellschafter

Wie kommt nun das Geld möglichst steuerfrei an den Gesellschafter? Wenn der Kunde die steuerfreie Entnahme an sich selbst als Gesellschafter anstrebt, muss der Weg zwingend über die Holdinggesellschaft gewählt werden.

Spanien unterwirft Weiterausschüttungen einer Holding an den endgültigen Gesellschafter keiner Quellensteuer, es werden die Dividenden legal steuerfrei an den eigentlichen Anteilseigner durchgelotst. Idealerweise wird also eine spanische Holding installiert, vereinnahmt die spanische Holding die Dividenden der deutschen Betriebsgesellschaft wie ausgeführt steuerfrei und schüttet sie an den eigentlichen Gesellschafter aus. Dieser hat sie komplett steuerfrei. Wie diese Konstellation erreicht wird, erfahren Sie bei der umfassenden Beratung bei uns. Deshalb ist die Beratung durch uns unerlässlich, um in jedem Falle die optimale und fehlerfreie Struktur aufzubauen.

Weitere Vorteile sind die Veräußerungsgewinnbefreiung bei ausländischen Beteiligungen, die Möglichkeit zur steuerlichen Berücksichtigung von Veräußerungsverlusten und Teilwertabschreibungen.

Beispiele

Typisches Beispiel für den Einsatz einer spanischen Holding

Ursprüngliche Unternehmensstruktur

Deutsches Unternehmen, Rechtsform z.B. GmbH, unterhält seinen gesamten Gewerbebetrieb in Deutschland. Steuerbelastung: 15%, zuzüglich Gewerbesteuer. Das sind gesamt ca. 25-30%. Ausschüttungen an den Gesellschafter unterliegen seinem persönlichen Steuersatz. Ergebnis: Der Gesellschafter hat auf die Gewinne seines Unternehmens rund 60-70% Steuern bezahlt, bis sie bei ihm ankommen.

Neue Struktur

Zwischenschaltung einer spanischen Holding. Ergebnis: Die Wirkung der „EU-Mutter-Tochter-Richtlinie“ tritt ein, somit vereinnahmt die spanische Holding die Dividenden (also die Gewinne) der Tochter aus Deutschland steuerfrei. Bei Weiterausschüttung an den Gesellschafter durch einige zusätzliche Maßnahmen keine Besteuerung. Der Gesellschafter hat seine gesamte persönliche Steuerbelastung eingespart. Natürlich sind für diesen hier sehr vereinfacht dargestellten Weg einige Schritte notwendig, aber hierüber beraten wir Sie mit einem Steuerspezialisten aus unserer Kanzlei in Palma de Mallorca. Bitte vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin mit uns.

Dies sind u.a. Dienstleistungen unserer Kanzlei in Palma de Mallorca:

Wir können Ihnen auf Wunsch alle folgenden Beratungsleistungen anbieten:

  •  Gründung der ETVE in Spanien, Eintrag ins spanische Handelsregister
  • Auseinandersetzungsverfahren mit dem spanischen Finanzamt, Anerkennung als Holding
  • Ordentlicher Geschäftssitz in Spanien (Virtual Office-Büro)
  • Stellung eines Geschäftsführers der ETVE (§5 DBA: Ort der geschäftlichen Oberleitung als Ort der steuerlichen Betriebsstätte)
  • Buchhaltung, Jahresabschluss und Bilanz
  • Kontoeröffnung bei einer spanischen Bank