Insolvenz Privatpersonen D + EU - Internationale Rechts- und Steuerberatung

Insolvenz Privatpersonen D + EU

Insolvenz von Privatpersonen

„Verbraucherinsolvenz“

Die Hälfte von allem ist Glück

Und die andere Hälfte?

Das ist wohl Schicksal

Wenn Sie alle Brücken hinter Ihren Schulden abbrechen wollen…

…lassen Sie sich ausführlich beraten und vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei uns.

Wie Sie sicher schon wissen, sind Schulden aus Straftaten noch nie durch die Restschuldbefreiung getilgt worden, aber „so ziemlich“ alles andere. Die InsO (Insolvenzordnung) ist eine absolut schuldnerfreundliche Angelegenheit und die Gläubiger sind – oft zu recht, wie man zugeben muss – sauer. Auch unserer Kanzlei entgehen teils durch säumige Schuldner hohe Forderungen.

Der Gesetzgeber arbeitet gewissermaßen „unsauber“ und so haben gerade neue Gesetze oft Lücken, insbesondere so relativ neue wie eben die InsO (1999), die teilweise erst nach Jahren geschlossen werden. Betroffene können sich so lange aber freuen. Allerdings, nach der weiteren Reform hat sich bei der InsO einiges geändert und der Gesetzgeber will nun auch die vermeintlich letzten Lücken schließen.

Nun fragt sich der Gesetzgeber, warum sollen verurteilte Steuersünder ihre Steuern loswerden und mit einem Lächeln auf den Lippen nach Hause gehen wie bisher? Das ist also vorbei. Ebenso können sich Unterhaltsverpflichtete ihren rückständigen Unterhaltsschulden nicht mehr entziehen – jetzt ist Zahltag für verurteilte Steuersünder und unterhaltspflichtige Ehemänner, die sich mit ihren Freundinnen absetzten und die geschiedene Frau und Kinder sich selbst überließen.

Der Gesetzgeber will die Schuldner damit erziehen und „positiv auf ihr künftiges Verhalten einwirken“.

Die Schulden gegenüber dem Fiskus aus abgeurteilten Steuerstraftaten, seltsamerweise bisher durch die Restschuldbefreiung getilgt, sind ebenfalls nicht mehr betroffen und müssen irgendwann, aber doch bezahlt werden, der Fiskus kann sie weiterhin eintreiben. Sämtliche Unterhaltsschulden ebenso.

Aber nun weiter zum Grundsätzlichen der InsO, an der sich ja ansonsten für Sie nichts ändert, wenn Sie keine Steuerschulden aus Alturteilen oder Unterhaltsschulden haben.

Natürlich gilt die deutsche Insolvenz für alle in der EU wohnhaften sonstigen natürlichen Personen, Spanier, Ungarn, Italiener, Österreicher etc. Bitte kommen Sie zu unserer Schuldnerberatung in Zug oder in D-Augsburg (Beratung mit Rechtsanwalt oder Treuhänder). Rufen Sie unsere telefonische Schuldnerberatung an, wobei Ihnen Juristen schon eine erste Hilfe und Einschätzung Ihrer Situation geben können und vereinbaren Sie einen Termin für eine Schuldnerberatung durch einen Rechtsanwalt.

Denken Sie bitte daran, dass jedes Insolvenzverfahren, ob Regelinsolvenz (also Unternehmerinsolvenz) oder Verbraucherinsolvenz (also die Insolvenz der Privatperson mit weniger als 19 Gläubigern) sehr eng beieinander liegen. Es ist daher unumgänglich, gelegentlich in dieser Rubrik beide Themen zu streifen.

Meistens liegt der Grund einer Insolvenz oder einer „Privatpleite“ aber in einer unternehmerischen Tätigkeit und deren Scheitern. Dann kommt für diesen Schuldner ausschließlich das Regelinsolvenzverfahren in Betracht.

Hier unter „Privatinsolvenz“ wollen wir aber hauptsächlich die Privatpersonen, die nicht aus unternehmerischer Tätigkeit „pleitegegangen“ sind, über die Möglichkeit eines Insolvenzverfahrens informieren. Unter der Rubrik „Insolvenz Unternehmer“ findet der überschuldete Unternehmer die für ihn wichtigen Informationen. Aber gleich zu welcher Gruppe Sie gehören, Sie sind nicht allein, und schon gar nicht rechtlos. Allerdings, ein guter Rat: Laufen Sie bitte nicht von einer Schuldnerberatungsstelle zur anderen. Das bringt überhaupt nichts. Jeder erzählt Ihnen etwas anderes; und Sie bleiben u.U. bei demjenigen heften, der Ihnen sagt was Sie hören möchten.

Übrigens: Auch dem Schweizer Schuldner kann geholfen werden. Ob 100%-Entschuldung, Gläubigerverhandlungen oder rechtssicherer Konkursantrag. Lassen Sie sich von einer Kanzlei für Konkurs- und Insolvenzrecht beraten; durch uns erhalten Sie in allen Punkten eine starke juristische Hand, die Sie durch das „geteilte Rote Meer“ führt, ohne das Sie darin ertrinken, somit am anderen Ufer trocken ankommen.

In Deutschland ist es bei ernsthafter Strafe verboten, ohne eine juristische Ausbildung, ja ohne das Rechtsanwaltspatent zu haben, Rechtsberatung, selbstverständlich auch keine Insolvenzberatung, zu verabreichen – Hüten Sie sich also vor selbsternannten Gurus in Deutschland oder den Inkassobüros. Vertrauen Sie bitte niemals den Schuldnervereinen, XY-Verbänden etc., die mit ihren Schuldnerberatungsvereinen Wohltaten über die armen Schuldner ausgießen wollen – kostenlos ist das nicht und das Ende wird für SIE teuer, da dort zumeist Falschberatung geliefert wird.

Es gilt, Ihre Schulden auf legale Weise zu eliminieren, und zwar in kürzester Zeit, was auch in Deutschland durchaus möglich ist. Im Grunde genommen müssen Sie dafür nicht unbedingt nach England ziehen – es sei denn, Sie hätten wirklich hohe Schulden, dann muss man den richtigen Weg immer sehr sorgfältig abwägen.

Wir sind die Fachleute, die Sie suchen! Wir machen Ihnen nahezu alles, jede erdenkliche Lösung möglich – aber bitte, falls in Ihrem Umfeld schon starker Gegenwind besteht und sich Probleme ergeben, die unsere Arbeit ver- oder auch nur behindern, dann wird es zwar sehr schwierig. Aber in all den vielen mühsamen nunmehr 15 Jahren unserer Erfahrung, viel „Blood Sweat and Tears“, Angehen gegen alle erdenklichen Widerstände, die ein neues Gesetz so mit sich bringt, vom ersten Tage der Insolvenzordnung für natürliche Personen (1.1.1999!) und den nun bald tausenden von Insolvenzfällen, die wir erfolgreich durchgeführt haben, haben wir keine Zweifel, dass wir auch Ihren Insolvenzfall so schonend und optimal wie möglich durchbringen.

Wir werden eine umfassende Beratung mit Ihnen durchführen und Ihnen alle Gegebenheiten aufzeigen, die möglich sind. Wir werden versuchen, Ihnen die Angst und die Unruhe zu nehmen und Ihnen wirklich substantiierte Hoffnungen über ein Lifecoaching-Modell für Ihre Zukunft, oder sogar auch das Ihres Unternehmens, vorstellen.

Immer wieder müssen wir Ihnen sagen, dass es im deutschen Insolvenzrecht durchaus nicht nur Mittellose gibt. Es ist zwar richtig, mehr als rund EUR 1000/ Monat Cash dürfen Sie nicht verdienen, aber wir wiederholen, sobald das Verfahren selbst (nach ca. 3-4 Wochen) abgeschlossen ist und Ihre Wohlverhaltensperiode beginnt, könne Sie sofort anfangen, Vermögen zu bilden.

Es geht ja im Grunde genommen nur um die Zeit des Insolvenzverfahrens an sich, und das dauert, wenn grob gesagt keine Immobilien im Spiel sind, rund einen Monat – alles, was danach kommt, ist ja die sog. „Wohlverhaltensperiode“, in der Sie sich Vermögen wieder erarbeiten können.

Lassen Sie sich bitte von uns beraten. Geben Sie Acht auf veraltete Informationen aus dem Internet, welche als „top aktuell“ (2002) angepriesen werden. Wir sind Rechtsanwälte, bilden uns laufend fort, sind Konkursverwalter und haben die tagesaktuellen Informationen, auf die Sie so dringend gewartet haben. Wir sind zudem kein chinesisches Callcenter!

Wir helfen Ihnen. Sie sind nicht allein.

Bei uns erhalten Sie in unseren Büros in Zug/Schweiz und Augsburg/Deutschland eine „richtige“, sinnvolle und „echte“ Schuldnerberatung von einem Rechtsanwalt oder Treuhänder, welche Ihnen wirklich etwas bringt. Dies kostet zwar EUR 150/CHF 150, ist ihr Geld aber wirklich Wert. Denn Sie wissen hinterher sehr genau, was Sie genau tun müssen, um sich zu 100% komplett zu entschulden. Oder wenn Sie sich als Schweizer Schuldner keinen Wohnsitz in Deutschland oder anderswo nehmen können, was wir für Sie tun können, um auf dem Verhandlungswege Ihre Schulden in der Schweiz auf möglichst 30% zu reduzieren. Bei Konkurs erhält der Gläubiger eine Quote von ca. 0,4%, da würden ihm 30% fast wie ein Geldsegen vorkommen. Oder wir handeln für Sie angemessene Raten aus, damit Sie in ca. 6 Jahren auch alles abbezahlt haben. Hierbei zahlen Sie einen bestimmen Betrag, den Sie monatlich erübrigen können. Das ist die gängige Vorgehensweise und dies bieten Ihnen zahlreiche Rechtsanwälte in der Schweiz an.

Doch bitte nehmen Sie solche Angebote nicht von dubiosen Firmen an, die nicht für Sie die Schulden hinunter verhandeln, sondern lediglich Ihre Schulden an die Gläubiger weiterleiten, unter Abzug von beachtlichen Gebühren. Was nützt Ihnen das?  Die Zinsen können Sie eben nur stoppen, indem Sie in der Schweiz tatsächlich den Konkurs anmelden würden, es sei denn wir verhandeln wie oben ausgeführt. Im ersteren Fall könnten Sie sich eben die ca. 5000 Franken Konkursgebühr an das Gericht ersparen.

Wir speisen Sie nicht mit Floskeln ab wie „Sie schaffen das schon“ oder „Melden Sie doch einfach Konkurs an“. Wir haben von einer Mandantin jüngst sogar gehört, dass sie sich bei einer „Frauenberatungsstelle“ in St. Gallen erkundigt hat. Ihr wurde tatsächlich die haarsträubende Auskunft gegeben, dass sie als Schweizer Bürgerin in der Schweiz ins Gefängnis gehen müsste, sollte sie die deutsche Insolvenz durchführen. Hier erübrigt sich wirklich jeglicher Kommentar.

Aber auch die deutschen Schuldnerberatungsstellen dürfen Ihnen a) ohnehin keine Rechtsberatung erteilen, und b) vergeuden Ihre Zeit ebenfalls mit Allgemeinsätzen wie „das wird schon“, „Sie kriegen das schon hin“ oder ähnlichem. Sie haben meistens auch schlecht ausgebildete Mitarbeiter, die zudem ohnehin keine Zeit und kein Interesse an Ihnen haben. Meistens müssen Sie Wochen oder gar Monate auf einen Termin warten und kostenlos ist es auch nicht. Wir hören es ja täglich von Klienten, die uns anrufen und bei einer Schuldnerberatung waren. Sie kamen völlig frustriert heraus und es war ihnen eben nicht geholfen. Es wird auch eine Schuldnerberatungsstelle niemals für Sie, ob Deutscher oder Schweizer Bürger, einen Sanierungsplan erstellen, zum Teil über Jahre hinweg mit manchmal bis zu 100 Gläubigern verhandeln. Und natürlich wird sich keiner um die Zeit „danach“, um Ihre Zukunft ohne Schulden kümmern. Sie sind grundsätzlich auf sich allein gestellt. Die Schuldnerberatungsstellen geben Ihnen nur sinnleere Tipps oder helfen Ihnen nur beim Ausfüllen von meist überflüssigen Formularen, wenn überhaupt, den Rest müssen Sie immer selbst erledigen. Und dann stünden Sie wieder am Anfang und sind nach wie vor völlig hilflos. Oder Sie stöbern im Internet und versuchen sich an der Do-it-yourself-Insolvenz in Deutschland, wobei dies mit höchster Vorsicht zu genießen wäre, da Sie den Antrag falsch stellen könnten.

Richtig tiefgehende rechtliche Probleme und Fragen können die Mitarbeiter der diversen öffentlichen oder „selbsternannten“ Schuldnerberatungsstellen ohnehin nicht lösen und beantworten; in Deutschland z.B. schon allein wegen dem „Rechtsberatungsgesetz“, wonach Rechtsberatung nur Rechtsanwälte durchführen dürfen. Hier hilft nur der Fachanwalt oder in der Schweiz der fachkundige Treuhänder.

Jene Schuldnerberatungsstellen können Ihnen auch nur sagen, dass Sie „pleite“ sind – aber das wissen Sie ja wohl schon. Es sind auch bei diesen Insolvenzvereinen horende Gebühren zu bezahlen und diese Beratungsstellen arbeiten auch immer mit einem bestimmten Rechtsanwalt zusammen, der Ihnen im Nachhinein nochmals eine Rechnung schickt – „wegzaubern“ tut er Ihre Schulden aber auch nicht. Bitte gehen Sie gleich zu einem versierten guten insolvenzspezialisierten Rechtsanwalt in Ihrer Nähe in Deutschland, oder natürlich gleich zu uns. Denn wir sind grenzüberschreitend tätig und haben eine langjährige fundierte Erfahrung und spezielle, umfassende Sachkenntnisse auf dem Gebiet Insolvenzen für deutsche, österreichische und auch Schweizer Schuldner. Wir arbeiten für die deutsche Insolvenz seit vielen Jahren eng mit einer Insolvenzfachkanzlei zusammen, die für uns schon viele deutsche, aber auch erfolgreich Schweizer Konkurse abgewickelt hat.

Rufen Sie schnellstens und frühzeitig bei erkennbaren finanziellen Problemen an und lassen Sie sich an unserem Schuldnerberatungstelefon von Spezialisten beraten. Die telefonische Schuldnerberatung ist kostenlos, lediglich die persönliche Erstberatung bei unserer Kanzlei mit einem spezialisierten Rechtanwalt kostet eine symbolische Gebühr von EUR 150 (CHF 150). Diese Gebühr schreiben wir Ihnen aber bei Auftragserteilung selbstverständlich gut. Diese kleine Gebühr ist wirklich sehr gut investiert für Ihre schuldenfreie Zukunft!

Wir führen Privatinsolvenzverfahren für natürliche Personen durch

Arbeitslosigkeit, Scheidung, ein gescheiterter Versuch der Selbständigkeit, sind die häufigsten Ursachen privater Überschuldung. Hinfallen ist keine Schande … aber man muss auch wieder auf die Füße kommen. Werden Sie aktiv! Ein Privatinsolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung kann Ihnen sofort wieder eine Zukunftsperspektive geben.

Das bedeutet z.B.: Sie sind Angestellter und haben zu viele Schulden, als dass Sie diese bezahlen könnten. Wir raten Ihnen in diesem Falle zum „Verbraucherinsolvenzverfahren“, damit Sie sämtliche Schulden mit einem Schlage entfernen.

Wir beraten Sie, in welchem Land dieses Verfahren für Sie durchführbar ist oder sinnvoll ist. Dies gilt ebenso für den österreichischen oder Schweizer Bürger.

Der Sachbearbeiter ist in jedem Falle ein auf Insolvenzrecht Ihres Landes spezialisierter Rechtsanwalt. Er wird Ihr Verfahren von Anfang an begleiten und Sie betreuen. Unsere in Deutschland ansässige Insolvenzrechtskanzlei ist seit Jahren spezialisiert auf grenzüberschreitende Insolvenzen, also auf die Entschuldung auch des Schweizer Schuldners incl. Restschuldbefreiung. Selbstverständlich ist das deutsche Insolvenzverfahren in der Schweiz anerkannt (Kollisionsrecht).

Vorneweg möchten wir einige Worte zu den Kosten derartiger Verfahren und ihrer Finanzierung sagen.

Bei Insolvenzverfahren gilt: Für diese Verbraucherinsolvenzverfahren haben wir sehr günstige Preise, schon ab EUR 3.000/CHF 3.000. Die Faustregel ist, dass sich im Großen und Ganzen die Kosten nach der Höhe der Schulden und vor allem der Anzahl der Gläubiger richtet, mit denen verhandelt werden muss. Gerade dies nimmt vorgerichtlich sehr viel Zeit in Anspruch. Im Allgemeinen können wir aber sagen, dass der „Durchschnittsschuldner“, EU-Bürger als auch Schweizer, bei Schulden unter 100.000 Euro/Franken rund ab EUR 3.000 an Anwaltshonorar bezahlt. Für ganz mittellose Schuldner können ggf. Anträge auf Prozesskostenhilfe gestellt werden.

Bitte nehmen Sie Ihre Existenz jetzt sofort in die Hand uns zögern Sie nicht länger. Ein Anruf kostet nichts. Nur Mut, geben Sie sich einen Ruck!

Bitte lassen Sie sich beraten und rufen Sie uns für eine unverbindliche Beratung unser Schuldnerberatungstelefon an 0041-(0)41-5003341. Sehr vieles können wir Ihnen sicher schon am Telefon sagen, was Ihnen weiterhilft oder Ihre Entscheidung, welchen Weg Sie einschlagen sollen, welche Türe Sie nehmen sollen.

Übrigens, wenn Sie im Zuge der Generalsanierung Ihrer Existenz auch unsere anderen Beratungsfelder kennenlernen wollen und uns anderweitig brauchen, wenn Sie auch über Gesellschaftsgründung, offshore-Lösungen, Steueroptimierung, Vermögensverwaltung, Repräsentanz-Domizilierung oder Anderweitigem informiert werden wollen, geht es direkt hier zu derÜbersichtüber unsere gesamten Dienstleistungen.

Wir wissen, dass Sie wahrscheinlich massive Probleme wirtschaftlicher Art haben, sonst wären Sie nicht hier. Sie suchen dringend und sehr verzweifelt Hilfe.

Wir sehen auf anderen Websites bei vielen Mitbewerbern, dass man gerne alle möglichen nicht zielführenden Dinge und Leistungen einfach aufzählt und damit war’s das. Der Leser, der ja ein Problem hat, meistens sogar mehrere kumuliert, erfährt aber, soweit wir überblicken nirgendwo, was ihm die Inanspruchnahme dieser aufgelisteten Leistungen konkret bringen würde und wie ihm explizit geholfen werden soll.

Wir dagegen sagen Ihnen klar, wie wir Ihnen konkret und genau auf Ihre Probleme abgestimmt exakt helfen, wenn Sie welche unserer Dienstleistungen in Anspruch nehmen und Mandant gerade bei uns werden. Wir gehen auf jedes Ihrer Probleme einzeln ein und versuchen nach jeder Einzellösung ein Gesamtkonzept zu entwickeln, dass Sie Ihre Schulden bereinigen und Sie sich ihrer entledigen können. So ist nun einmal die deutsche InsO. Sie bietet viele Freiheiten und ist unser klarer Favorit, auch wenn sie 6 Jahre dauern mag.

Ein Beispiel für Sie zum besseren Verständnis aus unserer täglichen Praxis, die Geschichte der Familie „Mustermann“, ein Familien-Kleinbetrieb, Baubranche, 18 Leute, z.B. Baugeschäft, Rechtsform GmbH, Land Deutschland:

Das Problem: Ihr Unternehmen kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen, Sie zahlen also seit Monaten nur noch das nötigste und vertrösten viele Gläubiger und Lieferanten, vielleicht haben Sie auch schon einen oder mehrere Vollstreckungen oder Exekutionen im Hause. Sie haben schon Leute entlassen und Geschäftsführergehalt haben Sie sich auch seit Jahren nicht mehr ausbezahlt. Sie haben natürlich noch nie eine Bilanz veröffentlicht und haben jetzt einen Brief vom „Bundesanzeiger“ über ein Bußgeld von 5.000 Euro erhalten, Sie verstehen „nur noch Bahnhof“. Privat hängt der Haussegen dadurch auch schon lange schief, Ihre Frau hat Angst, wie es mit Ihnen weitergehen soll, Ihre Familie hat schlechte Laune. Die Bank hat möglicherweise den Hauskredit gekündigt oder ist kurz davor, weil Sie schon seit drei Monaten die Raten nicht mehr bezahlen konnten. So greift eines in das andere. Es ist wie Domino Day, nur nicht lustig.

Sie wissen, dass Sie für Ihre Firma eigentlich schon längst hätten Insolvenzantrag stellen sollen (oder noch schlimmer, Sie wissen es gar nicht!), aber mangels Kenntnissen und aus Ihrer tief sitzenden Angst heraus haben Sie dieses bisher versäumt. Wie es privat finanziell weitergeht, wissen Sie auch nicht, Sie ahnen aber Schlimmes, weil Sie und auch Ihre Ehefrau die Finanzierung Ihres Hauses ja auch am Halse haben, und wahrscheinlich bürgt Ihre Frau auch noch für Ihren Firmen-KK, den Sie natürlich schon seit Monaten komplett ausgeschöpft haben. Wahrscheinlich ist dieser durch die Hausbank schon längst fällig; im Traume ist nicht daran zu denken, dass Sie diesen jetzt oder je zurückzahlen könnten. Sie sind am Ende – finanziell und mit den Nerven.

Sie sind also ratzeputz pleite und völlig hilflos, was man in so einer Situation macht oder wer Ihnen weiterhilft – und in erster Linie, was aus Ihnen und Ihrer Familie werden soll.

Nun lesen Sie die ganzen Angebote im Internet, wo Sie in Ihrer Verzweiflung seit Wochen stöbern. Sie sind einigermaßen überfordert. Sie lesen lange große Listen, die viele Anbieter offerieren. Oder Sie sehen Webauftritte, die mit „Minimalismus“ glänzen, was hier fehl am Platze ist. Entweder eine noble, elegante Website, die dem Leser aber nichts nützt, oder eine ausführliche große Website mit viel viel Text und viel großzügiger Menge an Informationen, aus denen wirklich „Honig gesaugt“ werden kann. So wie unsere Website, wir haben uns für die „große Version“ entschieden.

Es wird Ihnen aber nirgendwo genau gesagt oder es steht nirgendwo konkret geschrieben, wie Sie all diese Angebote und Dienstleistungen auf einen Nenner bringen sollen, sprich welche der vielen Anbieter und Beraterfirmen Sie von „A-Z“ durch das „geteilte Rote Meer“ in die finanziell ruhigen Gewässer und in eine angstfreie Zukunft hindurchführt. Welchen sollen Sie nehmen, welchen anrufen, welcher hilft sofort und umfassend?

Unsere Lösung für dieses Beispiel nun würde folgendermaßen aussehen: Wir würden Ihnen anraten, sofort für Ihre Firma Insolvenzantrag zu stellen. Wenn Sie uns Vollmacht erteilen, erledigt dies der Rechtsanwalt für Sie. Bei unserem Unternehmen ist für jedes Beratungsgebiet ein erfahrener Spezialist, ob Fach-Anwalt, Treuhänder oder Steuerberater, Vermögensverwalter oder Finanzierungsexperte, Unternehmensberater oder Internetspezialist, zur Stelle, der Ihr Problem angreift, abarbeitet und tunlichst rechtssicher beseitigt.

Bei uns kommt es nicht vor, dass ein z.B. Diplomkaufmann eine Rechtsberatung, unser Finanzierungs-Fachmann Ihnen Steuertipps gibt oder ähnliches. Bei uns ist immer ein Spezialist der persönliche Sachbearbeiter, am Schuldnerberatungstelefon sitzen immer Rechtsanwälte oder Treuhänder. Außerdem ist es Ihnen ja eben egal, ob der Spezialist, mit dem Sie gerade telefonieren, in Zug oder München sitzt. Ihnen kommt es doch nur darauf an, dass Ihr Problem zuverlässig bearbeitet und Ihnen schnellst- und bestmöglich geholfen wird. Leider kann es daher vorkommen, dass ein Mandant so mehrere Betreuer bei uns hat, aber das hat dann auch den Vorteil, dass so mehrere „kluge Köpfe“ an Ihrem Problem arbeiten und abgesehen davon, Sie einfach gesagt auch im Urlaubsfalle nicht wie folgt vertröstet werden müssen: „der XY ist im Urlaub, bitte rufen Sie in zwei Wochen wieder an“. Denn jeder der Berater ist voll in Ihrer Sache eingetaucht und jeder ersetzt und vertritt jeden. Das ist für die Mandanten und Klienten manchmal etwas kompliziert, aber schlussendlich in Ihrer Sache förderlich.

Selbstverständlich sind diese „mehreren“ Sachbearbeiter nicht mit Mehrkosten für Sie verbunden. Wir vereinbaren meistens Pauschalpreise und Festhonorare mit unserer Kundschaft, auch wenn wir externe Partner hinzuziehen müssen, und da kann es Ihnen ja nur recht sein, wenn möglichst viele gute Leute an Ihrem Fall arbeiten. So ist das bei unserem Unternehmen.

Aber nun weiter mit unserem o.g. Beispiel: der Familie Mustermann. Sie können übrigens sehr schön sehen, dass jede der drei Arten von Insolvenzen (also Regelinsolvenz für den Unternehmer, Verbraucherinsolvenz für die Privatperson und Firmeninsolvenz für die Gesellschaft) eng miteinander verbunden sind und kaum Grenzen gezogen werden können. Denn hinter jeder GmbH steht ein Mensch, der durch die GmbH-Pleite meistens aus irgendwelchen Gründen auch mit in die Notlage rutscht, sei es durch Bürgschaften oder Durchgriffshaftung etc.

Es wird nun das Insolvenzverfahren über Ihre Firma durchgeführt, wovon Sie durch unsere Hilfe so gut wie nichts mitbekommen, weil wir alles erledigen. Ein-zwei Gespräche bei und Ihrem Insolvenzverwalter, einige Papiere ausfüllen, einige Unterlagen beibringen, das muss natürlich schon sein, aber im Großen und Ganzen war es das tatsächlich schon. Wir statten Sie unverzüglich mit einer Auffanggesellschaft aus, in die alle Werte Ihrer insolventen Firma übertragen werden. Dann wird Insolvenzantrag gestellt und das Verfahren wird geführt. Von Anfang an arbeiten wir eng mit Ihrem Insolvenzverwalter zusammen. Es besteht so von Anfang an gute „Stimmung“ und entsteht so der Nährboden für gute Deals mit Insolvenzverwalter und ggf. Staatsanwalt. Da wir seit Jahren Insolvenzverfahren EU-weit durchführen, können Sie unserer Erfahrung und unseren Ausführungen hier vertrauen.

Leider und natürlich wird Sie ein Strafverfahren treffen, weil Sie den Insolvenzantrag – wahrscheinlich – verspätet eingereicht haben. Macht nichts, unser Insolvenzfachanwalt und seine Sozia, die auf Insolvenz von Firmen und Strafrecht bzw. Strafverteidigung von Geschäftsführern spezialisiert ist („Fachanwalt für Strafrecht“), führt auch dieses Verfahren für Sie durch, auch hiervon merken Sie ebenfalls so gut wie nichts bis wenig (manche Mandanten öffnen gar die Gerichtspost erst gar nicht, sondern leiten sie gleich an uns weiter). Und natürlich wird die Strafe, die der Staatsanwalt für Sie als Geschäftsführer/ Vorstand fordern wird, sehr drastisch sein (also mindestens Bewährungsstrafe). Aber Ihr Partner und Anwalt, den wir Ihnen von Anfang an zur Seite stellen, wird auch das für Sie bestmöglich regeln – den berühmten „Deal“ machen. Die Bewährungsstrafe, die Sie dank unserer Bemühungen bekommen werden, wird dann so „angenehm“ gering sein, und wahrscheinlich werden wir es sogar in eine Geldstrafe umwandeln können, die sogar in kleinen Raten zu bezahlen sein wird, sodass Sie auch das ohne große Probleme akzeptieren können.

Und da Sie also von all diesen schlimmen Dingen kaum etwas merken werden, und insbesondere, weil wir Sie ja bereits am Anfang mit einer neuen Auffanggesellschaft (und natürlich in einer idealen steuerlichen Konstellation) für Ihren wirtschaftlichen Neubeginn ausgestattet haben, die mit Ihrem Know-How und Ihren Kundenbeziehungen erfolgreich weiterarbeiten kann, können Sie sich von Beginn unserer Geschäftsbeziehungen auf Ihr neues Unternehmen und den Wiederaufbau Ihrer gescheiterten Existenz konzentrieren, ohne sich um Insolvenz- oder Strafverfahren zu kümmern. Auf jeden Fall tun wir alles, damit Sie ab sofort wenigstens wieder ruhiger schlafen können.

Doch das war – leider – noch nicht alles. Denn hinzu kommt meist noch die Hausversteigerung, weil unser o.g. Mustermann ebenso seine Hausraten nicht mehr bedienen konnte. Die Bank wird Ihren Hauskredit kündigen, gut, können wir nicht ändern. Leider wird die Bank aber auch die Zwangsversteigerung Ihres Hauses einleiten, so ist nun einmal das Gesetz der Kreditwirtschaft, auf der ganzen Welt. Sie haben „höllische“ Angst, was aus Ihnen und Ihrer Familie wird, und ob man Sie aus Ihrem Haus „werfen“ wird.

Aber wir werden mit der Bank tunlichst erfolgreich verhandeln, dass wir entweder einen neuen Käufer für Ihr Haus finden oder, wie meistens der Fall ist, innert Ihrer Familie einen Käufer und Kreditnehmer, für den wir – aller Wahrscheinlichkeit nach, so unsere Erfahrungen der Vergangenheit – auch noch die Finanzierung für das Objekt beschaffen werden. Hier schalten wir hin und wieder eine deutsche AG dazwischen, aus besonderen Gründen, über die wir Sie bei der Beratung umfassend informieren. Jene Person wird der „Käufer“ Ihrer Immobilie, und wird Ihr Haus zum Traumpreis erwerben, nämlich für 70% des Verkehrswertes, den das Gutachten des Zwangsversteigerungsgerichts ausweisen wird, also für ca. der Hälfte des eigentlichen Wertes, den Sie für Ihr Anwesen „so im Kopf“ haben (oder einst dafür bezahlt haben). Und da die Kaufpreise in diesen Fällen so niedrig liegen, klappen auch die Finanzierungen meistens recht gut.

So, nun ist also Ihr Haus gut „versorgt“, Sie dürfen weiter wohnen bleiben und werden nicht hinausgeworfen. Das Problem ist natürlich, dass der Vorteil des einen (des Käufers) der Nachteil des anderen (von Ihnen) ist. Sprich, Sie haben die Differenz zum billigen Kaufpreis noch an Schulden in Ihrem Rucksack und dieses Problem muss ja auch gelöst werden. Hier werden wir mit der betreibenden Gläubigerbank über einen angenehmen und angemessenen Vergleichsbetrag verhandeln, den Sie wiederum in Raten bezahlen können, die Sie wahrscheinlich gar nicht merken werden.

Und wenn dies nicht gelingt, dann werden wir für Sie auch das private Insolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung durchführen – dann sind Sie nämlich alle Ihre Schulden restlos los und sind nach der Dauer des Verfahrens tatsächlich komplett schuldenfrei. Je nach Ihrer Wahl in England in ca. 12 Monaten oder anderenorts. Hier werden wir schauen, ob wir für Sie das Verfahren in Holland, Deutschland, Frankreich oder in England durchführen. Das hängt dann schon stark vom Einzelfall und der Konstellation in der Familie „Mustermann“ ab.

Wie wir an anderer Stelle schon sagten, werden Sie offiziell zwar auf rund 1.000 Euro Einkommen monatlich pro Person reduziert werden. In Österreich, um ein Beispiel zu geben, sind die Einhaltungsvorschriften sehr rigoros, es müssen hohe Quoten vom Insolventen bezahlt werden, die er meist nicht hat, sodass das österreichische Insolvenzverfahren ein echter Graus ist, in Einzelfällen vergleichbar mit dem schweizerischen Konkursverfahren. Sie werden ggf. trotzdem Ihr Auto und Ihr „schönes EFH“ behalten und es wird Ihnen finanziell sehr gut gehen; alles was machbar und nicht verboten ist, können Sie aus dem Gesetz ausschöpfen. Und all dies ganz legal, unter Ausnützung aller rechtlichen Vorschriften und Möglichkeiten, die aber bei den meisten Menschen, leider auch bei den Beratern/ Schuldnerberatungsstellen unbekannt sind.

Übrigens:

Schon während der Wohlverhaltensperiode, also möglicherweise schon kurze Zeit nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens, kann der Schuldner bereits neue Verträge auf seinen eigenen Namen abschließen und neues Vermögen schaffen, selbstverständlich auch Immobilien erwerben! Schenkungen und „Trinkgelder“ sind gänzlich abgabenfrei, lediglich Erbschaften müssen zur Hälfte an die Insolvenzmasse abgegeben werden.

Die Wohlverhaltensperiode wird daher von Fachleuten auch gerne der „Goldene Abschnitt“ des Insolvenzverfahrens genannt, weil sich der Schuldner, wenn er „Glück“ hat und das Verfahren selbst rasch erledigt ist (weil er z.B. keine Immobilien besitzt, die verwertet werden müssten), schon sehr schnell wieder Vermögen und Eigentum aufbauen und ein Leben ohne jegliche Vollstreckungen führen kann und bei Erhalt der Restschuldbefreiung bereits als vermögender Mann dasteht. Alles legal gemäß der deutschen „InsO“.

Nun ist unser Beispiel eigentlich fertig erzählt. Unsere Familie „Mustermann“ ist schuldenfrei, hat ihr Haus behalten, Papa fährt wieder Oberklassewagen, die Firma ist durch eine Vorratsgesellschaft von uns als Auffanggesellschaft durch Assetdeal aufgefangen worden und „gesundet“, die alte Firma ist über Insolvenz/Konkurs abgewickelt, die neue Firma ist daher ebenfalls komplett schuldenfrei und läuft natürlich gut – freilich, denn mal ganz ehrlich:

Wie gut wäre es Ihnen eigentlich damals (also heute) gegangen, als Sie zu uns kamen, weil Sie unseren Internetauftritt gesehen und eventuell „fasziniert“ durchstudiert haben, was es nicht alles gibt, Sie unser Beratungsangebot so gut und überzeugend fanden. Wie gut wäre es Ihnen eigentlich damals gegangen, wenn Sie Ihre Firmenschulden nicht gehabt hätten? Was meinen Sie, wie gut würde es allen Unternehmern gehen, die die lästigen Altschulden nicht mitschleppen müssten, die die laufenden Gewinne auffressen, wenn Sie nicht dauernd Altschulden zahlen anstatt frisches Geld in neue Ware und neue Aufträge stecken könnten? Wie gut würde es Ihnen als Privatperson gehen, wenn Sie keine Schulden hätten und Ihnen Ihr ganzes Gehalt wieder in voller Höhe zur Verfügung stünde? Natürlich würde Ihre Antwort lauten „sehr gut würde es mir gehen, wenn ich keine Schulden hätte!“.

So, und dort stehen Sie heute, nachdem wir Ihnen geholfen haben. Ihnen bzw. unserer Familie „Mustermann“.

Gern erörtern wir Ihre Möglichkeiten, insbesondere für Schweizer Schuldner hochinteressant, verhandeln falls nötig Vergleiche, führen nur sinnvolle Prozesse und begleiten Sie durch Insolvenz- oder Zwangsversteigerungsverfahren. Wir wissen nach der Beratung sofort, ob es bei Ihnen jeweils um eine Regelinsolvenz oder eine Verbraucherinsolvenz geht. Dies gilt ebenso für österreichische oder Schweizer Schuldner.

Eine Insolvenz „kommt selten allein“. Damit wollen wir sagen, dass es mit Sicherheit nicht damit abgetan ist, dass Sie die Insolvenz „erledigen“ und dann „aus allem raus“ sind. Natürlich brauchen Sie einen beruflichen Neuanfang. Denn vergessen Sie nicht – aspera ad astra – steinig ist der Weg zu den Sternen, doch in der Insolvenz sind Sie „barfuß“.

Wir haben langjährige Erfahrung in der Vertretung unserer Klientel gegen Kreditinstitute und von Bankkunden, wir kennen beide Seiten. Die Welt ist nicht nur schwarz-weiß und außerhalb der Gerichtssäle gibt es auch ein Leben. Wir geben Ihnen schon bei der Erstberatung eine ehrliche Einschätzung Ihrer Aussichten, keine waghalsigen Versprechungen. Wir kämpfen für Ihr Recht, mit Sinn und Verstand. Wir bieten Ihnen Zeit für ein persönliches, vertrauliches Gespräch. Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen.

Bitte greifen Sie zum Telefon und lassen Sie sich einen Beratungstermin geben, je eher desto besser. Auch wenn Millionen Schulden vorhanden sein sollten, die Höhe der Schulden spielt bei der deutschen Insolvenzordnung keine Rolle.

Lassen Sie sich ausführlich beraten und vereinbaren Sie einen Beratungstermin für eine Schuldnerberatung bei uns.

Im Folgenden listen auch wir auf, was wir genau machen. Für Sie, für Ihre Firma und für Ihre Familie. Für Ihre Zukunft nach der existentiellen Vernichtung.

Nun erfahren Sie Schritt für Schritt, wie ein Insolvenzverfahren für Ihre persönliche Entschuldung ablaufen könnte, wie lange es dauert und in welchem Land es geschehen kann

Insolvenz in Deutschland

Wenn Sie bereits Ihren gesamten Vorrat an Glück aufgebraucht haben…

Ihre wirtschaftliche Verstrickung und Verschuldung beschäftigt uns. Ob klassische Beratung zur Verbraucherinsolvenz, Klärung Ihrer Selbständigkeit in der Insolvenz oder erbrechtliche Gestaltung im insolvenzrechtlichen Umfeld – unsere langjährige grenzüberschreitende Erfahrung mit Insolvenzverfahren unserer Mandanten bringen wir bei jedem neuen Fall stets mit ein. Bei typischen Begleitkonflikten – wie Fragen der Zwangsvollstreckung, bei einer fristlosen Kündigung Ihrer Wohnung, Zwangsversteigerung Ihres Eigentums oder auch in datenschutzrechtlichen Belangen – wir können aus einer Hand Lösungen anbieten.

Einleitung des Insolvenzverfahrens – übrigens auch für Schweizer Bürger

Nur so werden Sie sofort schuldenfrei. Wir begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrer persönlichen Schuldenfreiheit. Grundsätzlich haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihr Insolvenzverfahren bei uns einzuleiten. Auch wenn Sie Schweizer Schuldner sind, können Sie zu uns kommen, denn das deutsche Insolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung wird selbstverständlich auch in der Schweiz gesetzlich anerkannt, durch das schweizerische IPRG.

Regelinsolvenzen für Unternehmer und Gewerbetreibende

Wer Unternehmer ist oder gewerblich tätig war und mehr als 19 Gläubiger hat oder Verbindlichkeiten aus Arbeitsverhältnissen, dazu zählt auch Lohnsteuer oder Sozialversicherung, kommt nur das sog. „Regelinsolvenzverfahren“ in Betracht.

Um überhaupt erst einmal Ruhe vor den Gläubigern und dem Gerichtsvollzieher zu haben, um sich zu trauen überhaupt wieder die Post zu öffnen, ist die Sofort-Wirkung eines Insolvenzantrages zu empfehlen. Hinzu kommt die Möglichkeit, von den gesamten Verbindlichkeiten ganz legal befreit zu werden. Aber ohne eine starke Hand eines versierten, verständnisvollen Rechtsanwalts ist dies kaum möglich.

Bei Regelinsolvenzen empfehlen wir Ihnen aufgrund der Komplexität jedoch auf jeden Fall unbedingt ein persönliches Beratungsgespräch bei uns. Bitte schauen Sie unter unserem Thema Unternehmerinsolvenz nach, wenn Sie Unternehmer sind.

Verbraucherinsolvenz für Privatleute und Angestellte

Wenn das Geld einfach nicht mehr reicht, wenn keine absehbare Perspektive für eine durchgreifende Besserung und eine Erledigung der aufgelaufenen Schulden besteht, denken nicht nur Unternehmer, sondern auch immer mehr Verbraucher an einen Insolvenzantrag. Zu Recht, denn jede sog. natürliche Person, d.h. jeder Mensch, der zahlungsunfähig ist, kann die Restschuldbefreiung, also die totale Entschuldung, durch ein Insolvenzverfahren erlangen. Große Unsicherheit besteht aber immer noch darüber, wie man zum einen in das Verfahren hineinkommt und zum anderen was einen dabei erwartet.

Die Vorbereitung und Einleitung Ihres Insolvenzverfahrens erfolgt jeweils durch uns, mit Ihrer persönlichen Betreuung durch unseren Insolvenzfachanwalt. Dieser Rechtsanwalt wird Sie persönlich beraten und Ihr Insolvenzverfahren betreuen. Auf Wunsch stehen wir Ihnen jedoch auch gerne bis zur Erteilung Ihrer Restschuldbefreiung zur Seite.

Außergerichtliche Schuldenbereinigung

Bei der Verbraucherinsolvenz von Privatpersonen versuchen wir im Rahmen einer außergerichtlichen Schuldenbereinigung, gesetzlich vorgeschrieben, vorab schon eine Einigung mit den Gläubigern zu erreichen. Dies kann, gerade bei vielen Gläubigern, ein sehr zähes und langwieriges, kostenintensives Verfahren sein, allerdings hatten wir mit diesen Verhandlungen noch nie Erfolg. Die Gläubiger verstehen nur eine Sprache – Insolvenz. Vorher will einfach keiner nachgeben – verständlich, das würden Sie auch nicht. Sie würden das Schreiben dieser Anwaltskanzlei für eine leere Drohung halten.

Es gibt die weitere Möglichkeit eines sog. Insolvenzplanverfahrens, wovon wir allerdings zumeist abraten, da dieser sich sehr langwierig gestalten kann. Ihr Leiden würde wohl nur verlängert werden, da sich die Mehrheit der Gläubiger beim Insolvenzgericht zu selbigem Sanierungsplan zustimmen müsste. Zudem sind die Gläubigerquoten weitaus höher.

Privatinsolvenz – baldmöglich schuldenfrei

Sollte dieser „vorgerichtliche Einigungsversuch“ keinen Erfolg haben, kann der Weg in die Privatinsolvenz bzw. die Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens die ersehnte Lösung bieten.

Es gibt die weitere Möglichkeit eines sog. Insolvenzplanverfahrens, wovon wir allerdings zumeist abraten, da dieser sich sehr langwierig gestalten kann. Ihr Leiden würde wohl nur verlängert werden, da sich die Mehrheit der Gläubiger zu selbigem zustimmen müsste.

Restschuldbefreiung

Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens besteht durch die Restschuldbefreiung schon nach insgesamt sechs Jahren die Chance, wieder die persönliche Schuldenfreiheit zu erreichen.

Falls Sie das Verfahren in einem anderen Land durchführen, z.B. in England, dauert die Restschuldbefreiung in der Regel nur ca. 12 Monate, das Verfahren ist jedoch relativ teuer, lohnt sich also nur für Schulden ab ca. 200.000 Euro aufwärts oder für Unternehmer, die möglichst schnell wieder geschäftsfähig und kreditwürdig werden wollen.

Ein Insolvenzverfahren wird eröffnet, wenn die Kosten des Verfahrens einschließlich der Vergütung Ihres Insolvenzverwalters (auch „Treuhänder“ genannt) gedeckt sind. Diese Kosten können vom Gericht gestundet werden, wenn ein Antrag auf Kostenstundung und Restschuldbefreiung gestellt ist und das Vermögen des Schuldners voraussichtlich nicht ausreichen wird, um die Kosten des Verfahrens zu decken. Falls diese Voraussetzung auf Sie zutrifft, stellen wir diesen Antrag und die Verfahrenskosten werden gestundet. Am Ende der 6 Jahre zahlen Sie diese Kosten, die sich in der Regel zwischen 1.500 und 3.500 Euro bewegen; hier können und werden wir aber auch geringe, erträgliche Ratenzahlung für Sie aushandeln.

Beim Verbraucherinsolvenzverfahren handelt es sich um ein vereinfachtes Insolvenzverfahren, d.h. es werden in der Regel nur ein Prüfungstermin und ein Schlusstermin durchgeführt.

Das Gericht bestellt bei Eröffnung des Verfahrens einen sog. Treuhänder. Dieser hat die Insolvenzmasse zu verwerten. Unter Insolvenzmasse versteht man das gesamte pfändbare Vermögen, das dem Schuldner zur Zeit der Eröffnung des Verfahrens gehört und das er während der sechs Jahre erlangt. Dies gilt ebenso für Schweizer Schuldner. Kann der Schweizer Schuldner seinen Arbeitsplatz durch glückliche Umstände (er lebt in Grenznähe) in der Schweiz beibehalten, so gelten für ihn dieselben pfändungsfreien Grenzen.

Hierzu muss erläutert werden: Das Insolvenzverfahren besteht aus drei Teilen:

Teil 1: Der Antragstellung und der Verfahrenseröffnung (ca. 1-4 Wochen)

Teil 2: Dem Verfahren selbst, das sehr schnell beendet sein kann – sofern keine Immobilien zu verwerten waren, denn das kann ziemlich lange dauern, ändert aber an den insgesamt 6 Jahren Ihrer „Gesamtinsolvenz“ nichts. Das Verfahren dauert, wenn keine Immobilien zu verwerten sind, unserer Erfahrung nach ca. 3-6 Monate.

Teil 3: Hieran schließt sich die „Wohlverhaltensperiode“ an, die Sie als eine Art „Bewährungszeit“ betrachten müssen, während der (alleinstehende) Schuldner alle Einkünfte bis auf – grob gesagt – EUR 1.000 monatlich abgeben muss. Der Familienvater mit Frau und drei Kindern kann dagegen schon – grob gesagt – an die 2.800 Euro behalten. Das „Wohlverhalten“ besteht im Wesentlichen darin, eine angemessene Erwerbstätigkeit auszuüben oder sich um eine solche zu bemühen und alle Veränderungen der Verhältnisse zu melden sowie keine neuen Schulden anzuhäufen.

Von einer Verwertung der Insolvenzmasse ganz oder teilweise kann abgesehen werden, wenn der Schuldner dem Treuhänder gewisse Vermögensgegenstände, die er z.B. dringend benötigt, abkauft.

Wer beispielsweise arbeitslos und Eigentümer eines PKW ist, kann diesen somit regelrecht und zu einem mit dem Insolvenzverwalter ausgehandelten angemessenen Preis kaufen. Wer jedoch berufstätig und aus diesem Grund auf den PKW dringend angewiesen ist, muss den Wagen nicht mehr gegen „Geld“ kaufen, da der Wagen unpfändbar und damit dem Zugriff des Treuhänders entzogen ist.

Nicht umfasst von der Restschuldbefreiung sind auch hier Unterhaltsschulden oder Strafen, die aufgrund einer strafrechtlichen Verurteilung zu bezahlen sind. Ebenso ausgenommen von der Restschuldbefreiung sind Schulden, die Sie aufgrund unerlaubter Handlung erworben haben, also z.B. durch Schwarzarbeit etc.

Allerdings, gute Nachrichten: In der Wohlverhaltensperiode sind Schenkungen, Lottogewinne oder Trinkgelder komplett insolvenzfrei und müssen auch nicht gemeldet werden. Erbschaften müssen nur zur Hälfte abgeliefert werden und gewisse Dinge, wie z.B. das Auto, das der Schuldner für seine Arbeit braucht, sind wie oben ausgeführt ebenfalls unantastbar. Wenn Ihnen Ihre Großmutter also 100.000 Euro schenkt, sind diese der Masse nicht abzuliefern.

Die deutsche Insolvenz ist also eine wahrlich angenehme Sache, die garantiert mit der kompletten Entschuldung endet, eben der Restschuldbefreiung; immer vorausgesetzt, Sie haben sich doch „wohlverhalten“ und sich nichts zu Schulden kommen lassen. Dann können wir Ihnen dieses Ende garantieren.

Das Verfahren in Deutschland ist sehr solide und nachhaltig. Wir empfehlen eigentlich trotz der längeren Dauer wenn möglich und auch aus Kostengründen, die Insolvenz in Deutschland durchzuführen. Dies gilt ebenso für andere EU-Bürger oder Schweizer Schuldner.

Bitte lassen Sie sich in einem ausführlichen Beratungsgespräch beraten, warum das so ist.

Schicksal ist das, was Sie daraus machen!

Insolvenz in Frankreich

Grundsätzliches zur Insolvenz in Frankreich (Elsass-Lothringen)

Sie fühlen sich als einer, den jemand in eine weiße Kreidezeichnung legen will?

Wenn Ihre finanzielle Situation bedrohlich wird und Sie einfach nicht mehr zahlen können, dann kann dieses Gefühl schon aufkommen. Dann sollten Sie schnellstens handeln.

Das Verfahren ist ausschließlich für Privatschuldner (also natürlichen Personen, Unternehmern wie auch Angestellten) aus der EU durchführbar. Es kann also nur von natürlichen Personen, nicht etwa von Kapitalgesellschaften, angestrengt werden. Nicht umfasst von der Restschuldbefreiung sind auch hier  Unterhaltsschulden oder Strafen, die aufgrund einer strafrechtlichen Verurteilung zu bezahlen sind.

Attraktiv ist das Verfahren insbesondere wegen der kurzen Verfahrensdauer von ca. 18 Monaten. Im Gegensatz zum deutschen Insolvenzverfahren sieht der Betroffene hier wesentlich früher Licht am „Ende des Tunnels“ und kann in eine neue Zukunft durchstarten.

Insgesamt sollten aber wegen des großen Andrangs aus Deutschland incl. Vorbereitungszeit mehr als 18 Monate, ca. 2 oder mehr Jahre eingeplant werden, wenn das Verfahren in Frankreich erfolgreich durchgeführt werden soll.

Das französische Verfahren kommt allerdings für die Mehrheit der deutschen Schuldner meistens kaum in Betracht. Es ist teurer und schwieriger durchzuführen als das englische Verfahren und das Elsass wird von Rest-Frankreich auch „überrollt“. Darum raten wir in den meisten Fällen zu einer anderen Jurisdiktion.

Insolvenz in England

Insolvenz in England / GB Insolvenz / Insolvenz in UK… binnen eines Jahres schuldenfrei

Es ist kalt geworden ist in Ihrem Schatten…

…immer mehr Schuldner machen sich die Freizügigkeit innert der EU zunutze und suchen Alternativen außerhalb ihrer Grenzen.

Frankreich hat sich durch strengste Kontrollen und fast unüberwindbare Hürden abgeschottet und so bleibt dem geplagten Schweizer oder Deutschen (übrigens auch Ungarn und Spanier, die die Restschuldbefreiung auch nicht kennen) nur noch England. England stellt für Schuldner in aller Regel ein günstigeres Verfahren als das deutsche Insolvenzrecht bereit. Auf dieses sind wir spezialisiert und hier können wir Sie rundum beraten und betreuen. Unser juristischer Mitarbeiter, Insolvenzfachanwalt aus Deutschland, steht unseren Insolvenzmandanten hierbei für jegliche Verfahren innert der EU zur Verfügung, insbesondere jedoch für die Verfahren in England und Deutschland. Jedem, der es sich leisten kann, empfehlen wir dieses Verfahren. Es ist nicht nur kürzer, sondern auch einfacher. England bietet eine zeitnahe und unkomplizierte Entschuldung. Die Vorbereitung des Verfahrens in England ist äußerst schnell und einfach; die Restschuldbefreiung wird regelmäßig incl. Vorbereitungszeit binnen eines Jahres ausgesprochen.

Unser Beratungsangebot richtet sich an alle redlichen Schuldner, Privatperson oder Gewerbetreibenden, die in Deutschland keine vernünftige Möglichkeit der Restschuldbefreiung sehen, sehr schnell „fertig werden möchten“, ihren Wohnsitz für einige Zeit nach England verlagern und dort die Restschuldbefreiung rechtssicher erreichen können.

Zunächst Ablauf des Verfahrens

Um in England ein Insolvenzverfahren durchführen zu können, muss der Mittelpunkt der persönlichen und wirtschaftlichen Interessen (Centre Of Main Interests „COMI“) in England liegen. Der Schuldner muss also seinen Wohnsitz in England begründen. Dies ist aufgrund der EU und der Freizügigkeit der EU-Bürger problemlos möglich. Der COMI sollte zumindest ca. acht Monate in England sein. Manch ein Schuldner hat Bekannte oder Freunde, oder wir besorgen über unsere Relocation-Abteilung einen Wohnsitz, wo der Schuldner sich anmelden kann. Der COMI kann aber nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens, mit entsprechender Begründung, wieder unverzüglich zurückverlegt werden. Dies ist für die Restschuldbefreiung ohne Risiko.

Ebenso unwichtig ist es, in welchem Land Ihre Schulden entstanden sind, da auch die England-Insolvenz (wie die Deutschland-Insolvenz) für sich die Weltgeltung beansprucht. Grundsätzlich gilt der Grundsatz „Gegenrecht halten“, das bedeutet zwischen allen zivilisierten Staaten: „Erkennst du meine Gesetze an, erkenne ich deine Gesetze auch an“. Das heißt, egal aus welchem Lande Sie stammen, wenn Sie sich einen Wohnsitz in Deutschland oder England nehmen, haben Sie Anspruch auf Durchführung des dort jeweils geltenden Insolvenzverfahrens – und selbstverständlich auf die Anerkennung in Ihrem Heimatland z.B. Schweiz, Ungarn, Spanien etc., und zwar auf Basis des in jedem Staat geltenden IPRG.

Im übrigen, eine ganz gute Nachricht: In England wird so verfahren, dass nicht bekannte Verbindlichkeiten in die Restschuldbefreiung ebenfalls mit einbezogen werden, sodass es später zu keinen bösen Überraschungen kommt. Das heißt, auch wenn Sie Schulden versehentlich oder wegen der Fülle vergessen haben sollten und diese Gläubiger nach erteilter englischer Restschuldbefreiung ihr Geld einfordern, deren Ansprüche mit der Restschuldbefreiung ebenso abgegolten sind. Dies gilt übrigens auch für die deutsche Insolvenz. Bitte lesen Sie bei Interesse unbedingt dort nach.

Allem voran sollte eine allfällige umfassende Schuldnerberatung für günstige EUR 150/CHF 150 in unserer Anwaltskanzlei in Deutschland oder Schweiz stattfinden. Hier werden wir Sie umfassend beraten, so z.B. wie mit Ihrem etwaigen vorhandenen Vermögen und Immobilien umgegangen werden sollte, was im englischen Insolvenzverfahren zu beachten ist, welche Ihrer Verbindlichkeiten vom englischen Insolvenzverfahren umfasst sind und natürlich, wie hoch die Pfändungsfreigrenzen sind, die in England übrigens angenehmerweise mit dem Insolvenzverwalter („official receiver“) ausgehandelt werden können mit den Sätzen, die mit Deutschland oder Österreich nicht zu vergleichen sind. Insbesondere unseren österreichischen Klienten empfehlen wir die England-Insolvenz. Es entfallen die sogenannten „Arbeitsstunden“, „Quoten“ etc., die strengen Kontrollen und der geringfügige, entwürdigend niedrige Selbstbehalt an Einkommen, von dem kein Mensch menschenwürdig existieren könnte.

Zudem kann in diesem ersten Beratungstermin geklärt werden, ob ein Insolvenzverfahren in England für Sie überhaupt in Frage kommt und wie der Verfahrensablauf im Einzelnen ist.

Das Verfahren beginnt mit der Einreichung des Insolvenzantrages (petition) beim zuständigen Insolvenzgericht (bankruptcy court).

Dieser Antrag umfasst Ihr Gläubigerverzeichnis sowie Ihre Versicherung, dass Sie insolvent sind und dass Sie in den letzten sechs Monaten vor Antragstellung Ihre Interessen überwiegend aus England gesteuert haben. Ferner legen Sie die Gründe schriftlich kurz dar, die zu Ihrer Insolvenz geführt haben.

Über den Antrag wird sofort entschieden, vorwiegend nach formalen Kriterien, manchmal sogar noch am selben Tag. Mit der Annahme tritt kraft Gesetzes nach maximal 12 Monaten die Restschuldbefreiung (discharge) ein.

Rund zwei bis drei Wochen nach Antragstellung findet sodann ein Interview mit dem zentralen Insolvenzverwalter (Official Receiver) statt, in dem vor allem die Gründe besprochen werden, die zu Ihrer Insolvenz geführt haben. Ferner wird die individuelle Pfändungsfreigrenze festgelegt. Hierbei wird auf Ihre familiären bzw. unternehmerischen Bedürfnisse Rücksicht genommen.

Kurze Zeit später setzt sich der Official Receiver mit den Gläubigern in Verbindung. Auf die Restschuldbefreiung hat deren Reaktion keinen Einfluss – es sei denn, ein Gläubiger macht z.B. geltend und beweist, dass Sie in Ihrem Antrag falsche oder unvollständige Angaben gemacht haben.

Je nach Reaktion der Gläubiger kann es in derartigen seltenen Fällen vorkommen, dass Sie vom Official Receiver zu weiteren Stellungnahmen oder Interviews aufgefordert werden.

Wenn – wie in unseren Fällen bisher immer – alles glatt läuft, können Sie exakt 12 Monate nach Ihrer Bankrotterklärung im Internet nachlesen, dass Sie schuldenfrei sind. Auf Wunsch stellt Ihnen das Gericht dann auch eine Bescheinigung (Certificate Of Discharge) aus.

Was sollten Sie beachten?

Bitte beachten Sie, dass viele Anbieter auf dem Markt sind, die ohne rechtliche Berechtigung Pauschalangebote für die Abwicklung von Insolvenzverfahren allerorten machen und Schuldnern zu falschen Hoffnungen verleiten. Hierbei haben sie keinerlei andere Tätigkeit auszuführen, als Ihr Verfahren an einen ortsansässigen englischen Rechtsanwalt abzugeben und diese Gebühren teilen sich die beiden sodann. Das ist das Massengeschäft mit der England-Insolvenz, das uns nicht gefällt und welches sie bei uns nicht bekommen. Dabei sollte es sich nicht um eine Busreise durch England handeln, sondern um Ihre komplette Entschuldung, und zwar bis auf den letzten Euro. Nach dem Verfahren werden Sie im wahrsten Sinne frei sein, und zwar unter anderem auch schuldenfrei. Sie werden frei sein, eine neue Existenz aufzubauen, bzw. hierzu verhelfen wir Ihnen sofort, nämlich schon bei Beginn des Insolvenzverfahrens.

Jene Anbieter sind keine Rechtsanwälte, wie ausgeführt, die zugelassen wären, für Sie ein Insolvenzverfahren – und sonstige rechtliche Beratungen – durchzuführen. Diese Anbieter sind nur Vermittler, die Anwälten wie uns Insolvenzfälle andienen, bitte unbedingt aufpassen! Sie bezahlen einen teuren Preis und werden hinterher enttäuscht.

Dabei sprechen wir jetzt nicht vom Preis, den diese Anbieter verlangen. Auch wir verlangen unseren gerechten Preis. Dass es eine Insolvenz in England, bei der Sie sich unter Umständen von Millionen Euro Schulden befreien, in diesem „rasanten Tempo“ nicht zum Nulltarif geht, das ist Ihnen sicher klar.

Aber Sie sind Unternehmer und es ist Ihnen eilig, wieder die entsprechende Bonität zu erlangen.

Hierbei brauchen Sie eine solide rechtsanwaltliche Beratung und Begleitung, von Beginn der Beratungen an, vom Tage der Antragstellung an, über die Dauer des Verfahrens und nach der Erteilung der Restschuldbefreiung. Schließlich muss Deutschland bzw. Ihr Heimatland von Ihrer Entschuldung ja Kenntnis erlangen.

Es gibt keinen besonderen „Anerkennungsakt“. Sie können die Restschuldbefreiung nur jedem einzelnen Gläubiger entgegen halten, wenn dieser seine Forderung weiter eintreiben will. Wenn das Verfahren richtig vorbereitet wird, ist die Anerkennung der Restschuldbefreiung in Deutschland unproblematisch. Aber auch nur dann. Eine professionelle Vorbereitung und Durchführung des Verfahrens wie auch die spätere Durchsetzung der Restschuldbefreiung müssen durchgehend von erfahrenen Experten begleitet werden. Und das bekommen Sie nicht von einem Rechtsanwalt in England, zu dem Sie sich, clever wie manche sind, bemühen und meinen, für 5.000 Euro eine England-Insolvenz ergattert zu haben. Das gibt hinterher Verdruss!

Es ist also alles nicht so einfach, wie das viele Anbieter glauben machen möchten und es kann auch nicht „aus der Hüfte geschossen“ angegangen werden. Ein solches Verfahren, bei dem es um Ihre Existenz, und wahrscheinlich Ihrer gesamten Familie und Ihrer Firma geht, bedarf umfangreicher Vorbesprechungen, Vorbereitungen und einer soliden rechtsanwaltlichen Handwerksarbeit, um Sie da wieder „herauszuholen“, wo Sie gerade stecken. Aber wie bereits oben ausgeführt, sind wir auch hier spezialisiert und aufgrund unserer langjährigen Erfahrung verläuft auch diese letzte Phase Ihrer England-Insolvenz angenehm, geräuschlos und reibungslos. Die Gläubiger werden das Urteil genauso anerkennen und akzeptieren wie einen Titel aus einer in Deutschland erlangten Restschuldbefreiung.

Diese Anbieter wollen glauben machen, dass „Module“ genügen, die Sie pauschal bezahlen, und dass ein solches Verfahren im Fließband-Tempo durchgeführt ist. Zack zack, sind die Schulden weg. Mitnichten! Bitte nehmen Sie also keine Angebote an, die Ihnen nicht verständlich sind, oder Ihnen die Anbieter keine Möglichkeit zur ausführlichen Beratung geben, oder Ihnen die Preisgestaltung nicht genau erklärt wird. Da Sie nicht in der Lage sind, im Vorhinein zu beurteilen, welche Leistungen erforderlich sind, sind Sie ohne Vereinbarung eines echten Pauschalhonorars erheblichen Risiken ausgesetzt. Denn wenn unvorhergesehen Kosten z.B. für einen wichtigen Behördengang als Vorschuss verlangt werden, den Sie nicht bezahlen können, gerät Ihre Restschuldbefreiung in Gefahr oder sie verzögert sich zumindest, wodurch weitere Kosten (z.B. Mieten etc.) entstehen

Die Vorteile des englischen Insolvenzverfahrens

– Das Verfahren ist kürzer: Restschuldbefreiung spätestens 12 Monate nach Antragstellung gegenüber sechs Jahre in Deutschland

– Die Restschuldbefreiung erfolgt kraft Gesetzes automatisch spätestens 12 Monate nach Antragstellung, ist also nicht vom Wohlverhalten des Schuldners abhängig

– Die Pfändungsfreigrenze wird individuell festgelegt. Sie dürfen also einen angemessenen Lebensstandard beibehalten und werden nicht – wie in Deutschland – auf das Existenzminimum reduziert

– Es ist kein außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch erforderlich – dieser scheitert in der deutschen Praxis ohnehin meistens, in unserer nunmehr 15-jährigen Insolvenzpraxis ist jedenfalls bisher noch keine Einigung (im Verbraucherinsolvenzfalle schon gar nicht) zustande gekommen. Ausgenommen Zwangsversteigerungen, wobei die Einigungsrate mit den Gläubigerbanken sehr hoch ist.

Durch die Rechtsprechung und die Europäische Insolvenzordnung ist sichergestellt, dass die Restschuldbefreiung in allen anderen EU-Staaten grundsätzlich anerkannt wird. Die Wirkungen der Insolvenzeröffnung in England – wie insbesondere die Einstellung aller Vollstreckungsmaßnahmen gegen Sie – erstrecken sich also grundsätzlich auch auf Deutschland oder Ihr Heimatland. Auch Ihr deutsches Vermögen ist während der Dauer des englischen Insolvenzverfahrens gegen Vollstreckungen geschützt.

Rechtliche Grundlagen

Zunächst muss einiges in Bezug auf die England-Insolvenz klargestellt werden, auch wenn es aus unserer Sicht „unkaufmännisch“ ist. Dennoch sind wir so ehrlich und wollen Sie auch auf Risiken und mögliche Fallen hinweisen, vor denen wir Sie aber natürlich versuchen, höchstmöglich zu bewahren.

Die Zuständigkeit der englischen Gerichte ergibt sich aus dem englischen Recht und aus der Europäischen Insolvenzordnung. Auch wenn das Gericht Ihren Antrag zunächst annimmt, kann es auf Antrag des Official Receiver die Restschuldbefreiung jederzeit versagen oder aufschieben, wenn sich herausstellt, dass die Zuständigkeitsvoraussetzungen in Wahrheit nicht vorlagen, z.B. dass Sie den Wohnsitz nicht rechtmäßig auf Dauer in England belegt haben.

Ein versierter Gläubiger kann Ihnen durchaus Steine in den Weg legen, und zwar sowohl bei der Erteilung der Restschuldbefreiung in England als auch bei deren Durchsetzung in Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar sehr gering, da sich erstaunlich wenige Gläubiger in der Materie auskennen und da sie sich in der Regel allesamt scheuen, hohe Kosten für (teure) englische Anwälte und Gerichtsverfahren auszugeben (wir haben einen solchen Fall in unserer Praxis bisher noch nicht gehabt). Außerdem bekommt er ja auch bei einer erfolgreichen Anfechtung von Ihnen nicht mehr Geld, da Sie vermögenslos sind. Zu einer seriösen und sorgfältigen Vorbereitung gehört aber, dass Sie auch auf diese Eventualitäten vorbereitet sind.

Die für grenzüberschreitende Insolvenzverfahren wichtigste Rechtsquelle ist die Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates über Insolvenzverfahren vom 29.5.2000 (Europäische Insolvenzordnung – EuInsO), bestätigt von der Entscheidung des deutschen BGH, AZ IX ZB 51/00 vom 18.9.2001. Hierin wurde beschlossen, dass eine im Ausland ausgesprochene Restschuldbefreiung eines jeden EU-Gerichts in jedem EU-Land bedingungslos anzuerkennen ist. Somit ist eine Anerkennung in Deutschland und z.B. auch Österreich selbstverständlich gegeben. Mit weiteren tiefgehenden Rechtsgrundlagen wollen wir Sie aber nicht belasten.

Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Hier müssen Sie sich entscheiden, lieber Schuldner: wollen Sie eine schnelle, sichere Entschuldung, dann müssen Sie evtl. mit höheren Kosten rechnen, wie wenn Sie sich in Deutschland sechs Jahre „gemütlich“ Zeit lassen können (obwohl zugegeben, sechs Jahre gehen auch ‚rum wie ein Wimpernschlag, mit unserer Betreuung merken Sie auch von diesen sechs Jahren nichts; es ist wesentlich günstiger, Sie müssen nicht umziehen und können schon im Idealfall nach 4 Wochen anfangen, Vermögen aufzubauen).

Aber es kann durchaus Unternehmer geben oder in gewissen Fällen erforderlich sein, z.B. bei sehr großen Schuldenbeträgen, sich auf die schnellstmögliche Weise zu entschulden. Dann gibt es in der Tat nur die England-Insolvenz. Entscheiden Sie sich für die England-Insolvenz, müssen Sie regelmäßig mit Kosten – grob gesagt – rund EUR 15.000 rechnen. Hinzu kommen noch Ihre Wohnung und Ihre Lebenshaltungskosten etc., so lange sich Sie sich in England aufhalten, das ist ja klar. Doch bei den vermeintlich hohen Anwaltskosten denken Sie bitte daran, wie oft wir für Sie oder mit Ihnen nach England fliegen müssen, mit Ihrem Official Receiver, dem Gericht und den Gläubigervertretern etc. verhandeln müssen, es ist also für einen Anwalt eine sehr große Herausforderung an Intelligenz, Emotion, Erfahrung, Zeitaufwand und Kosteneinsatz.

Alles in allem müssen wir Ihnen aber sagen, dass wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung auf dem Insolvenzrecht, mithin also schon seit fünfzehn Jahren, die Durchführung des England-Insolvenzverfahrens aufgrund der Einfachheit und der schnellen Entschuldung für Gross-Schuldner schon sehr empfehlen können.

Müssen Sie eine Ltd. gründen?

Jein, nicht unbedingt; Sie können auch Angestellter einer unserer Geschäftspartner sein. Es ist allerdings zum Nachweis des tatsächlichen Lebensmittelpunkts sinnvoll sein, dass Sie ein Arbeitsverhältnis in England nachweisen. Director der Ltd. dürfen Sie jedoch während des Insolvenzverfahrens nicht sein. Es kann aber unserer Erfahrung nach sinnvoll sein, wirtschaftliche Aktivitäten (z.B. als Unternehmer oder Freiberufler) statt im eigenen Namen über eine Gesellschaft auszuüben.

Sind Sie Angestellter z.B. einer Ltd., brauchen Sie nur den Teil des Gehalts abzuliefern, der ihre Lebenshaltungskosten übersteigt. Auf deren Höhe und Arbeitszeit haben Sie dann Einfluss.

Da aber aus dem englischen Handelsregister für jedermann zu erkennen ist, wann und von wem die Ltd. gegründet wurde, raten wir zur Vorsicht.

Wir empfehlen Ihnen aber statt der Ltd. ggf. die Schweizer GmbH mit Niederlassung in England zu verwenden.

Nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens werden Ihre Gläubiger zur Herausgabe der Titel aufgefordert, Ihre Schufaeinträge und das Schuldnerverzeichnis bei Ihrem zuständigen Amtsgericht bereinigt und Ihre Restschuldbefreiung gegenüber Banken, Behörden und anderen Gläubigern durchgesetzt werden.

Auch die Restschuldbefreiung in England erfasst grundsätzlich alle Verbindlichkeiten des Schuldners, gleich ob die Gläubiger private oder staatliche Stellen sind, also auch Steuerschulden und sonstige Gebührenschulden. Ausgenommen sind besicherte Gläubiger. Diese dürfen ihre Sicherheiten weiterhin verwerten (Immobiliengrundschulden), Verbindlichkeiten aus unerlaubter Handlung (also aus Straftaten, wenn Sie solche begangen hätten und verurteilt wären), einige Geldstrafen, Geldbußen sowie Unterhaltsschulden.

Die Restschuldbefreiung kann allerdings nur schwer widerrufen werden. Auch Insolvenzstraftaten wären ein Widerrufsgrund. Im Gegensatz zum deutschen Insolvenzrecht kann die Restschuldbefreiung aber nicht wegen eines Verstoßes gegen das Wohlverhaltensgebot versagt werden. Ein solches kennt das englische Recht gar nicht. Was das alles zu bedeuten hat, wenn Sie jetzt nicht alles genau verstehen, darüber werden Sie von uns eingehend beraten.

Das Verfahren können Sie nur dann erfolgreich durchführen, wenn Sie nachweisen können, dass Ihr Umzug nach England auf Dauer ausgerichtet war , d.h. Sie sich Ihren englischen Wohnsitz nicht „erschlichen“ haben, bloß um am englischen Restschuldbefreiungsverfahren partizipieren zu können. Das wird schon streng geprüft, weil es insbesondere aus Deutschland oder der Schweiz einen Run gibt und die dortigen Gerichte beschäftigt werden.

Achtung auf Ihren Wohnsitz, aber keine Panik, Sie müssen nicht komplett auswandern und dürfen auch wieder zurück!

Dann allerdings muss auch darauf hingewiesen werden, dass in der EU-Insolvenzordnung in der englischen Fassung weder von „Wohnen“ noch vom (deutschen) Begriff des „Mittelpunkts der Lebensinteressen“ die Rede ist. Beide Begriffe haben einen starken Bezug auch zum Privatleben.

Der englische Begriff lautet „Steuerung der Interessen“ und geht wesentlich weiter. Hier gibt es keine Bevorzugung des privaten Lebensbereichs gegenüber dem der wirtschaftlichen Betätigung, eher im Gegenteil. Es reicht im allgemeinen, wenn Sie an einem bestimmten Ort einer Gewerbstätigkeit nachgehen – selbst wenn Ihre Familie noch an einem anderen Ort wohnt, müssen aber im Gerichtsbezirk innert der letzten sechs Monate gewohnt haben oder wirtschaftlich tätig gewesen sein.

Die Grenzen sind eng, und Sie sind auf sehr sachkundige Hilfe angewiesen, wenn Sie sich dieses Verfahren erfolgreich durchführen wollen. Zwar müsste ein deutscher Gläubiger hohe Hürden überwinden, um vor Gericht durchzudringen. Aber zu einer seriösen Vorbereitung gehört, dass erst gar keine Gerichtsverfahren entstehen.

Bei der im internationalen Vergleich langen Dauer des deutschen Insolvenzverfahrens ist der Aufwand für alle Beteiligten – und vor allem für die Allgemeinheit – deutlich höher als bei der Insolvenzerledigung in England. Die Frage hat, wie bereits erläutert, auch der BGH 2001 schon gestellt, ob die Wohnsitzverlegung „nur“ zum Zwecke der Erlangung der Restschuldbefreiung rechtsmissbräuchlich wäre. Aber es ist doch folgendes festzustellen: Wenn sich vermögende Privatpersonen ihren Wohnsitz aussuchen können, an dem sie am wenigsten Steuern zahlen müssen, oder wenn sich Unternehmen dort ansiedeln können, wo sie die geringste Unternehmenssteuern zahlen, dann darf sich ein Schuldner eben auch den Standort aussuchen, an dem er am schnellsten wieder in den Zustand versetzt wird, am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Es steht daher jedem EU-Bürger frei, am „Insolvenztourismus“ teilzunehmen oder es sein zu lassen.

Allerdings müssen Sie über finanzielle Reserven verfügen, die es Ihnen erlauben, die Kosten der Wohnsitznahme in England zu bestreiten.

Außerdem darf gegen Sie kein Insolvenzverfahren in Deutschland anhängig sein. Allein die Stellung eines Insolvenzantrages gegen Sie vor Eröffnung des Verfahrens in England macht jedes englische Gericht unzuständig. Das ist natürlich ein seltener Fall, aber dennoch zu einer seriösen Beratung gehört daher, dass geeignete Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden.

So, und bei alldem begleiten und betreuen wir Sie. Sie sind nicht allein. Auch wenn Sie bisher aus Angst oder Nichtwissen an ein Insolvenzverfahren zur Entschuldung noch nicht nachgedacht haben, ist das nicht ein Angebot, das Sie annehmen sollten?

In England können Sie – wie in vielen anderen Ländern auch – unbekannt residieren. Kein Meldegesetz in England

Ob es allerdings taktisch klug ist, sich für deutsche Gläubiger „unsichtbar“ zu machen, ist eine andere Frage, die wir im persönlichen Gespräch erörtern sollten. Wenn Sie nicht wollen, dass Gläubiger oder sonstige Dritte in Deutschland Ihren Wohnsitz kennen, so ist das kein Problem. In England gibt es kein Meldegesetz. Niemand meldet sich polizeilich an. Das ist in England unbekannt. Somit können Sie, wenn Sie denn wollen, Ihre Adresse durchaus geheim halten, und man wird Sie kaum aufspüren können. Das ist aber nicht in allen Fällen geschickt und psychologisch klug.

Dann muss die englische Anschrift allerdings auch konsequent vor jedermann unsichtbar bleiben. Wen geht es auch schon an? Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass Sie durch Querverbindungen oder durch Googeln Ihrer Anschrift oder Ihre Telefonnummer doch aufgespürt werden und ein ungebetener Gläubiger sich doch einmal davon überzeugen möchte, dass Sie auch wirklich dort wohnen, wo Sie behaupten.

Wenn z.B. das Finanzamt Ihre deutschen Geschäftspartner, Nachbarn, Vermieter etc. anschreibt und Auskünfte verlangt, müssen diese Dritten Auskunft geben, wenn die Voraussetzungen des § 93 AO erfüllt sind. Aber auch wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, werden sich fremde Menschen kaum für Sie mit dem Finanzamt anlegen.

In Ermangelung einer dem deutschen Einwohnermeldewesen vergleichbaren Einrichtung in Großbritannien stoßen die Möglichkeiten der Aufenthalts- und Anschriftenermittlung gesuchter Personen auf enge Grenzen, zumal auch von amtlichen Stellen Auskünfte aus datenschutzrechtlichen Gründen regelmäßig verweigert werden.

Also gut, Sie sind interessiert, Sie sind jetzt die offene Tür und wir rennen sie ein.

Die Vorgehensweise würde dann so aussehen: Am Beginn steht ein Beratungsgespräch (Schuldnerberatung) in einem unserer Büros. Dabei wird Ihnen das Verfahren eingehend erläutert, wir besprechen Ihre persönliche Situation, entwickeln einen zeitlichen Fahrplan und vereinbaren die zu erledigenden Aufgaben. Vor allem aber lernen wir uns persönlich kennen.

Wenn das Beratungsmandat erteilt ist, können wir ausgesprochen schnell reagieren. Es ist gut möglich, dass Sie innert von drei Arbeitstagen nach dem Erstgespräch bereits Ihre Wohnung, Ihr Bankkonto und Ihren Telefonanschluss in England organisiert haben.

Bisher ist jedem der von uns betreuten Mandanten Restschuldbefreiung erteilt worden.

Wir streben bei mittellosen Mandanten grundsätzlich sog. Nullplanverfahren an, d.h. wir wollen erreichen, dass Sie das Verfahren vermögenslos und ohne „pfändbares“ Einkommen durchlaufen. Die hierzu erforderlichen Maßnahmen werden im Erstgespräch erörtert und es wird anschließend das Pauschal-Festhonorar vereinbart, das sich an dem individuellen Aufwand orientiert. Sie haben dann mit keinen zusätzlichen Kosten mehr zu rechnen, z.B. für zusätzliche Gerichtstermine, Behördengänge etc.

Nun haben wir Sie umfassend über alle möglichen Varianten und deren Auswirkungen informiert.

Bitte lassen Sie sich eine unverzügliche Beratung bei uns als kompetentem Partner für Ihre gesellschaftlichen Aktivitäten nicht entgehen und nehmen Sie bitte zur Vereinbarung eines Besprechungstermins mit unserem Unternehmen Kontakt auf. Dieses Gespräch wird, wie bereits ausgeführt, entweder bei uns in der Schweiz in Zug, oder in Deutschland in unserer Augsburger auf Insolvenz- und Strafrecht spezialisierten Anwaltskanzlei stattfinden. Bei einem entsprechend großen Insolvenzfall, bei dem auch Ihr Unternehmen betroffen ist, können wir Sie ggf. auch besuchen.

Man erwacht nur einmal aus einem Traum –

Wir wollen Ihnen helfen, dass es kein Alptraum war