Schweizer Gesellschaften - Internationale Rechts- und Steuerberatung

Schweizer Gesellschaften

3. Schweizer Gesellschaften

Gesellschaftsgründungen in der Schweiz

Unternehmen derzeit zum Verkauf in unserem Portfolio! Bitte lesen Sie weiter unten mehr über die Konditionen.

Zunächst erklären auch wir Ihnen die schweizerische AG, selbst wenn Sie alles schon beim Stöbern im Web glauben, über sie zu wissen.

Bei einem Bonitätsrating verliert die Schweizer GmbH deutlich gegenüber der Aktiengesellschaft. Nur mit der AG sind Sie gerüstet, in der Topliga der Unternehmen mitzuspielen. Falls Sie sogar mit dem Gedanken an einen Börsengang spielen, ist die Aktiengesellschaft die einzig richtige Gesellschaftsform. Ebenso für die Platzierung am Sekundärmarkt sind wir die richtigen Partner für Sie.

Mit unserer Hilfe können Sie z.B. auch eine Bank gründen, an die Börse gehen (auch für kleine Unternehmen) und vieles mehr.

Ob Sie Ihr Vermögen aus haftungsrechtlichen Gründen vor Gläubigern für die Zukunft in Sicherheit bringen wollen, in Erbschaftsangelegenheiten (Sicherung des Erbes vor Zugriff unvernünftiger Kinder) oder auch in markenrechtlichen Sachverhalten, wenn Sie eine treuhänderische Gründung benötigen, wenn Sie eine Stiftung gründen wollen etc., die Schweizer AG ist eine der besten und vielfältigsten Konstrukte, mit der Sie nahezu alles unternehmen können.

Unsere Gesellschaften gibt es für Eilige (nach Kaufpreiseingang) auch schon innerhalb ein, zwei Tagen, die Abwicklung geschieht beim Notar (z.B. notariell beglaubigter Kaufvertrag) und Sie sind sofort Eigentümer einer erstklassigen schweizerischen AG, mit der Sie sofort Ihre Tätigkeit aufnehmen können. Die erforderlichen Backoffice-Tätigkeiten erledigen wir.

Wir sind spezialisiert auf das Gründen und Verwalten von Aktiengesellschaften und GmbHs und bieten Ihnen alternativ zur „Blitzgründung“, d.h. Gründungen (einsatzfähig in der Regel auch schon innert 1-4 Tagen) auch eine Reihe von bestehenden tätigen Gesellschaften.

Der Zuger See

Der Zuger See

Unser Unternehmen ist bemüht, Menschen und Unternehmer ins Land zu holen und ihnen außer unserer herrlichen Landschaft auch noch ein phantastisches wirtschaftliches Umfeld und exzellente, „flache“ und schlichte steuerliche Bedingungen zu offerieren. DAS ist es, was Sie von uns erwarten können, exzellente Beratung, gute schweizerische „Wertarbeit“, optimale grenzüberschreitende Unterstützung in allen privaten wie unternehmerischen Belangen. Wir sind Ihre Anwälte für in der Schweiz lebende Deutsche oder EU-Bürger, die ihr Unternehmen in die Schweiz verlegen oder schlicht in die Schweiz expandieren möchten und beim Launching einen soliden, fleißigen Partner brauchen.

Da ist er ja, der Sommer in Zug!

Bitte lassen Sie sich von uns beraten, von unseren Fachanwälten für Steuerrecht und deutsches Aussensteuerrecht.

Wenn Sie übrigens komplett Null zahlen wollen, und wer wollte das nicht, dann ziehen Sie nach Monaco, an die Algarve, Madeira oder England, wo Ihre ausländischen Einkünfte komplett steuerfrei sind, oder wählen Sie die spanische Holding, die ETVE, und gehen Sie bitte zu unserer Rubrik Holding. Die Holding ist übrigens auch im Kanton Zug quasi komplett steuerfrei. Selbstverständlich ist dies auch eine Option, und zwar ganz legal ohne Steuerhinterziehung, die Sie nachts nicht mehr schlafen lässt, ob Sie auf der nächsten CD auch verewigt wären.

Bitte bemühen Sie sich also zu uns in unsere Kanzlei und wir werden Ihnen in einer Beratung, die beliebig lange dauern kann und bei der wir, Treuhänder, Rechtsanwalt oder Steuerberater, Ihre allfälligen Fragen umfassend beantworten werden, alle guten Gründe erläutern, die für eine Ansiedelung in der Schweiz sprechen – als Unternehmer und privat. Die steuerliche Betreuung übernehmen wir ebenfalls.

Ein Domizil bekommen Sie übrigens im feinen Zug schon ab EUR 300 pro Monat, hier senden wir Ihnen Ihre gesamte Post nach, Sie können ein schweizerisches Telefon registrieren. Bitte lesen Sie bei Interesse unter Domizile näheres nach.

Wir helfen Ihnen aber auch bei der Bürosuche, wenn es eines braucht, ganz wie Sie es möchten. Die unternehmerischen Entscheidungen und die Verwaltung werden dann in Ihrem Büro, getätigt und vorgenommen.

Ihr ausländischer Betrieb ist eine Niederlassung der Schweiz oder auch nur der Sitz Ihres Handlungsreisenden, der diverse Gebiete betreut.

Übrigens haben wir jüngst in der Zürcher Zeitung gelesen, dass Zug und Wollerau/Schwyz auch im Ranking der Besteuerung der natürlichen Personen ganz vorne liegt, sprich, die tiefste Steuerbelastung aufweist, ganz hinten sollen Ticino und unglaublich Obwalden rangieren. Übrigens, eine Besonderheit des schweizerischen Staatensystems: Jede Gemeinde kann quasi schalten und walten nach Gusto. So gibt es im teuren Kanton Basel, in Basel-Landschaft (BL), also nur einen Katzensprung vom attraktiven, pulsierenden Basel (BS) entfernt, eine Gemeinde, die ebenso tiefe Steuern offeriert wie Zug. Wer also nicht unbedingt nach Zug ziehen möchte, z.B. weil die Lebenshaltungskosten und die Mieten doch sehr hoch sind, für den haben wir durchaus auch noch andere Alternativen. Doch es kommt oft durchaus nicht auf die tiefsten Steuern an. „Was heute nicht richtig ist, kann morgen immer noch falsch sein“ – ja, da ist was wahres dran. Deshalb ist eine fundierte rechtliche Beratung über die Wahl Ihres zukünftigen richtigen Sitzes sehr wichtig. Bitte lassen Sie sich von uns beraten und machen Sie keine kostspieligen Fehler bei unseriösen Anbietern, deren Homepage schon Zweifel aufkommen lässt.

Noch ein Wort zu Ihrer Information und Sicherheit, auch wenn es ein bisschen viel ist, die Lektüre lohnt sich!

Bitte beachten Sie bei Ihren Recherchen bei anderen Anbietern, dass der Begriff „Treuhänder“ in der Schweiz nicht geschützt ist. Im Übrigen bedeutet Treuhänder nicht das, was ein Deutscher Bürger darunter versteht; der Treuhänder in der Schweiz ist der Steuerberater. Natürlich kann das auch der Treuhänder Ihrer Gesellschaftsanteile bedeuten.

Selbstverständlich kann es vorkommen, dass ein Mandant, der uns mit dem Launching seines Unternehmens in der Schweiz rechtsberatend mandatiert hat und auch die dazugehörige AG benötigt. Ja dann liefern wir sie ihm eben „akzessorisch“, wie der Jurist sagt, im Rahmen des Mandats mit, wie schon gesagt, innert 7 Tagen ist die Sache erledigt. Bitte vergleichen Sie daher sehr sorgfältig, an wen Sie sich wenden und welche Preise Ihnen genannt werden – und ob auch wirklich alles enthalten ist, oder ob die dicke Rechnung erst hinterher kommt.

Hier nennen wir Ihnen regelmässig unsere Occasionen,

also Unternehmen/Asset-Deals, die zum Verkauf stehen

a) AG, mehrjährig bestehendes Dienstleistungsunternehmen im Bereich Rechts- und Vermögenswesen, EUR 17.000

b) AG, mehrjährig bestehendes Investment-Unternehmen im Bereich Energie und Vermögensverwaltung, EUR 20.000

c) AG, langjährig bestehendes wertvolles Handelsunternehmen, exclusiver Firmenname; inkl. Domain EUR 45.000

d) AG, Unternehmen aus dem Finanz- und Vermögenssektor, EUR 16.500

e) AG, Unternehmen aus dem Bereich Vermögensverwaltung, EUR 16.500

f) AG, langjährig bestehende Internet- und Vertriebsunternehmung, besonderer Firmenname; EUR 45.000

g) AG, Unternehmen aus dem Bereich Motorsport und Vertrieb, EUR 20.500

AG-Gründung

Für eine AG benötigen Sie in aller Regeln 100.000 Schweizerfranken Kapital, welches auf dem Sperrkonto einzuzahlen ist. Vielfach verfügen Unternehmer aber über nicht all zuviel Bargeld, weil sie anderweitig investiert haben oder aus vielfältigen Gründen. Zugegeben, 100.000 Franken sind schon viel Geld, verglichen mit den 20.000 Franken für eine GmbH.

In diesem Falle kann für Sie, wenn Sie über ein wertvolles Asset verfügen (dies könnte schon ein PKW der Oberklasse sein, einfach ausgedrückt), auch eine „Sachgründung“ in Frage kommen. Diese ist zwar ein wenig komplizierter, aber Sie müssen keinen einzigen Franken einzahlen.

Das Wirtschaftsgut muss selbständig sein. Es muss für die Gesellschaft von Nutzen sein. Ein Baukran kann für ein Unternehmen der Baubranche nützlich sein (ein PKW kann quasi für alle Arten von Unternehmen nützlich sein). Somit müssen wir im Falle der Sacheinlage Ihre Vermögenswerte begutachten.

Der deutsche Fiskus beäugt den Wegzug misstrauisch. Finanzbeamte der Hochsteuerländer (England, Deutschland, Frankreich etc.) hegen immer gerne den Verdacht, dass der Wegzügler dies wegen „Steuerflucht“ oder „Steuerhinterziehung“ tut. Aber dem ist nicht so und wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten einer legalen, eben günstigeren steuerlichen Gestaltung auf. Wir besuchen sehr viele solcher Schweizer Veranstaltungen in Deutschland, um auch hier stets auf dem Laufenden zu bleiben.

Es steht jedem Unternehmer frei, sein Unternehmen in ein Land seiner Wahl zu legen, und wenn dort zufällig noch hervorragende steuerliche Zustände herrschen, dann wird Ihnen dies niemand zum Vorwurf machen können.

In einem britischen Zeitungsartikel lasen wir, dass auch in Grossbritannien das Standortmarketing der Schweiz über Vorträge und Seminare dort für Unmut sorgt. Laut einem Artikel in der „Times“ vor einiger Zeit hätten Vertreter des Kantons Genf britische Unternehmenschefs kontaktiert, um sie zu einem Standortwechsel zu überreden. Einem Unternehmer sei dabei eine pauschale Einkommenssteuer von 10% angeboten worden. Der Kanton Genf bestritt den Vorfall angeblich lt. diesem Artikel. Uns erscheint dieser Steuersatz für Genf zwar auch ungewöhnlich, denn so ziemlich jedes Gebiet, jede Stadt hat „ihren Tarif“, aber bedenken Sie: Wir können mit den schweizerischen Steuerbehörden für Neueinsiedlungen sehr gute Pauschalsteuersätze, Tax-Holidays etc. aushandeln, eine Holding in Zug ist unter Umständen nahezu gänzlich steuerfrei.

Es „kursieren“ wie gesagt sogar „Tarife“ für die Niederlassungsbewilligung, für Zug und z.B. die Innerschweiz. Sie bezahlen einen bestimmten pauschalen Steuerbetrag jährlich und das war es dann – grob gesagt. Ab 10 Mio Einkommen beginnen aber ohnehin schon die degressive Steuern – auch auf ein Einkommen von 100 Mio pro Jahr zahlen Sie dann – sehr grob gesagt – in bestimmten Kantonen nicht mehr als 10-15% Steuern – oder sogar weniger, als Pauschalist. Hier können wir dann „aushandeln“ oder andere Wege finden. Unsere Steuerabteilung ist hier führend und betreut auch sehr vermögende Mandanten von uns in steuerlichen Angelegenheiten. Ganz bestimmt können wir daher auch Ihnen helfen, Ihren steuerlichen Vorstellungen nahe zukommen.

Diese Pauschalsteuer ist durchaus nicht „das Gelbe vom Ei“, also lassen Sie sich erst beraten, bevor Sie sich Hals über Kopf ohne die wirklich richtigen Partner in ein Pauschalsteuer-Abenteuer stürzen. Im Kanton Schwyz gibt es die tiefsten Steuern für Private, namentlich im Örtchen Wollerau. Aber das kann sich in Kürze schon wieder ändern, in der Schweiz ist immer alles im Fluss. Eine Volksabstimmung zur schweizweiten Abschaffung der Pauschalbesteuerung wurde nicht bestätigt.

Kommen Sie zu uns, wenn Sie Zweifel haben, dass Ihre Treuhandkanzlei Sie trotz anfänglich vollmundiger Versprechungen nicht dorthin gebracht hat, wohin Sie eigentlich wollten, als Sie in die Schweiz kamen und riefen „Schweiz ich komme!“. Rufen Sie uns an und wir vereinbaren gerne ein Beratungsgespräch.

Allein der Kanton Schwyz gewährt 75% Steuerrabatt auf Dividendenausschüttungen und so zahlen Sie bei rd. 100.000 Fr. Ausschüttung als Lediger gerade mal knappe 4000 Franken Steuern – ja worüber reden wir hier eigentlich noch, fragen wir Sie. Da müssen Sie sich doch nicht die „Ohren brechen“ und sich mit der Pauschalsteuer herumplagen! Viele unserer eigenen qualifizierten Mitarbeitenden und Partner sind (ehemalige) deutsche Staatsbürger und sind vor vielen Jahren in die schöne Schweiz übergesiedelt, haben zum Teil geheiratet und sind sogar schon Schweizer Staatsbürger. Wir wissen also aus eigener Erfahrung genau, wovon wir sprechen. Seien Sie schlau, lernen Sie also aus den Fehlern der anderen!

Legaler Steuerwettbewerb

Während dieser Seminare und Vorträge geht es auch nicht um Schwarzgeldtransfers oder anonyme Stiftungen – weder offiziell noch hinter vorgehaltener Hand. Dergleichen denkt nur der Unkundige oder sind es reine Vorurteile oder Witze, die uns stets verärgern. Die veranstaltenden Kantonsvertreter und Experten stellen vielmehr die hervorragenden und grosszügigen Rahmenbedingungen für Unternehmer und Privatleute in der Schweiz einfach vor. Nicht mehr und nicht weniger.

I love Ausserrhoden

Zum Beispiel für alle Niedrigsteuer-Kantone: Appenzell-Ausserrhoden

Gerade für deutsche Unternehmer verkehrsgünstigen Kanton Ausserrhoden und seinen Gemeinden müssen die Unternehmen nur 14,6% ihrer Gewinne an das Steueramt abführen. Viele grossen Kantone und ihre Gemeinden haben seit 2008 auch die Abgaben gesenkt, um sich im kantonalen Wettbewerb gegen die kleinen Kantone und „Steuerstars“ (Schwyz, Obwalden/Nidwalden, Zug und Appenzell Ausserrhoden/Innerrhoden) zu behaupten. In Schaffhausen, St. Gallen, Basel und Luzern hat es ebenfalls Steuersenkungen für Unternehmen gegeben. Während in Deutschland über Steuersenkungen nur diskutiert wird, die nie stattfinden, haben die Eidgenossen und ihre unternehmerfreundlichen Kantone längst ohne Aufhebens Fakten geschaffen. Dass sich die Mehrwertsteuer von 7,6% in 2011 auf „unverschämte“ 8% erhöht hat, ist ja wohl nicht der Rede wert. Und diese Steuersätze in einem Land, dass in 2010 den neuen längsten Alpentunnel durchgebrochen hat, ohne einen Rappen Zuschuss von anderen – nur hindurch fahren tun sie alle gerne. In Österreich ist der längste Tunnel nur 13,6 km (der Arlberg-Strassentunnel im Montafon) und die Durchfahrt kostet hin und zurück EUR 17. Der fast als der wichtigste zu bezeichnende Gotthardtunnel zwischen Uri und Tessin beispielsweise mit 17 km Länge ist demgegenüber kostenlos. Auch die gesamten Autobahnbrücken sind in der Schweiz kostenlos, somit in der Jahres-Autobahnvignette inbegriffen. Diese kostet nur 40 Franken, derzeit rund 40 Euro; das österreichische „Jahrespickerl“ kostet zu Vergleich satte 85 Euro plus viele Tunnel- und Brückengebühren.

Doch niedrige Steuern sind nicht alles. Wir können nicht genug betonen, wie unbürokratisch es in der Schweiz zugeht. Die Abschreibungsmöglichkeiten für Betriebsausgaben beispielsweise sind absolut unbürokratisch zu verbuchen. Dies werden die geneigten deutschen Leser „neidisch“ vernehmen. Es wird nicht an „Buchstaben herumgefieselt“, die an einer Rechnung falsch sein sollten.

Wenn Sie eine Rechnung in Ihrer Buchhaltung haben und bezahlt haben, versehentlich die nicht auf Ihre korrekte Firma lautet oder Ihr Firmenname nicht 100% richtig geschrieben ist; in Deutschland würde diese Rechnung sofort hinaus geschmissen. Der Schweizer Fiskus erkennt sie trotzdem an. Auch eine Rechnung z.B. mit „Beratungsleistungen“ wird anerkannt, denn es gilt das Motto: Anerkennung, denn wenn sie bezahlt wurde, muss dieser Zahlung auch mit Sicherheit eine Leistung zugrunde liegen, weil niemand eine Rechnung bezahlen würde, ohne etwas dafür bekommen zu haben. So klingt das faire Credo der schweizerischen Steuerverwaltungen. Wir kennen keine „18 Punkte, die eine Rechnung enthalten muss, ansonsten wird sie nicht anerkannt“ oder ähnliches.

​Es ist bekannt, dass viele deutsche Unternehmen, auch Großunternehmen, schon vor Jahren wichtige Bereiche in die Schweiz verlagert haben. Zum Beispiel Babybrei-Hersteller Hipp, der schon 1999 eine Holding im Kanton Obwalden gegründet hat. Oder Schraubenkönig Reinhold Würth, der sein Auslandsgeschäft in Graubünden bündelt. Milch-Mogul Theo Müller hat 2003 nicht nur eine Holding in der Schweiz gegründet, sondern auch gleich seinen Wohnsitz an den Zürichsee verlegt. Müller will seinen Kindern unter anderem die Erbschaftsteuer ersparen, die in manchen Kantonen nicht existiert. Übrigens: Lassen Sie sich doch öfters mit 100.000 Franken beschenken und ziehen Sie nach Schwyz! In Schwyz gibt es nämlich als einzigem Kanton keine Schenkungssteuer, auch Millionen bleiben steuerfrei. Wir sind überzeugt, dass Herr Müller eine äußerst günstige Pauschalbesteuerung für sich ausgehandelt hat. Ebenso wie Michael Schumacher am Genfer See oder Sebastian Vettel im Kanton Thurgau. Mehrere Konzerne haben ihre Europazentrale in die Schweiz verlegt, etwa Yahoo. McDonald’s kündigte an, das Europageschäft von Genf statt von London aus zu steuern.

​Was wir auch lobenswert finden, ist die Arbeitsmoral und der Teamgeist sowie die Hilfsbereitschaft gegenüber Ausländern der Eidgenossen. Besonders überrascht hat uns auch die Steuermoral, die wir bei unser schweizerischen Treuhandmandaten sehen. Aber bei einer überschaubaren Steuerlast kann man das Unvermeidliche eben besser verkraften. Was übrigens die überraschend vielen Privatpersonen anbelangt, kommt eigentlich fast nur aus dem für Deutsche traumhaften (natürlich wieder schlanken) Steuersystem der Schweiz: hier wird jeder Angestellte wie Selbständige gleich besteuert – nämlich muss er lediglich Ende des Jahres seine Steuererklärung abgeben (das nennt man „reguläre Besteuerung“). Bei diesem System wird man aber gerne dazu verführt, die Ende Jahr zu zahlende Steuer vorher schon auszugeben – und daher kann man auch in der Schweiz durchaus konkurs gehen. Es sei denn man hat sie zurückgelegt oder das 13. Gehalt hierfür gespart.

Die Schweizer haben eine andere Besteuerung wie z.B. die Deutschen und andere Länder sie kennen. Bei uns werden den Angestellten nicht die „Lohnsteuern“ (in der Schweiz „Quellensteuer“ genannt) gleich vom Gehalt abgezogen, sondern die festangestellten Schweizer werden „regulär“ besteuert, d.h. jeder Angestellte bezahlt seine Steuern Ende des Jahres, wie die Unternehmer und Freiberufler. Steuervorauszahlungstermine sind auch humane 3x pro Jahr, und nicht quartalsweise (Ausnahme: lediglich von den Ausländern mit „B-Aufenthalt“ wird die ersten 5 Jahre die „Quellensteuer“ gleich vom Lohn abgezogen – erst ab einem Gehalt von 10.000 Franken pro Monat kann man auch als B-Aufenthalter die „reguläre Besteuerung“ beantragen) – die unbefristete C-Aufenthaltsbewilligung unterscheidet sich dann quasi nur noch dadurch, dass Sie auch als Angestellter unter 10.000 Fr. pro Monat regulär besteuert werden und wie jeder Schweizer auch Ihre Steuern Ende des Jahres einmalig erklären dürfen.

Ja wo sind wir denn hier gelandet? Tatsächlich in Lausanne!

Schweiz-Fakten

Ca. 4100 Reiche zahlen in der Schweiz nur eine extrem niedrige Pauschalsteuer; 14,6% beträgt die Steuerlast für Unternehmen im Kanton Appenzell/Ausserrhoden, 12,6% sind es in Obwalden und immer noch faire 15,5% im Kanton Zug. Mindestens 500.000 Deutsche haben sich bereits in der Schweiz niedergelassen, so die offiziellen Zahlen, aber allein im Kanton Bern leben rund 300.000 Deutsche. Somit dürften es schon weit mehr als 500.000 sein. Die Ausländerrate ist auffällig hoch, die Schweiz heißt eben jeden Ausländer willkommen, EU-Bürger können sich problemlos in der Schweiz niederlassen. Bei Nicht-EU-Bürgern wird es eher schwieriger. Unsere Relocationabteilung ist darauf spezialisiert, Nicht-EU-Bürger (Russen, Chinesen, Brasilianer etc.) in die Schweiz oder in die EU zu bringen und helfen bei der Niederlassung. Übrigens, für die Deutschen ist die Schweiz das Auswanderungsland Nr. 1, wussten sie das schon?

Niedrig sind die Steuern wie schon ausgeführt nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Private. In günstigen Kantonen wie Ausserrhoden, Schwyz, Zug und Obwalden zahlen Gutverdiener oft nur rund 60% von dem, was in Deutschland fällig wäre. In Sachseln in Obwalden, dem Sitz der Hipp-Holding, müssen Singles mit 100.000 Franken Jahreseinkommen umgerechnet nur rund 9.000 Franken Einkommenssteuer überweisen. Im Hochsteuer-Kanton Zürich sind es ebenfalls noch bescheiden zu nennende 11.500 Franken. In Deutschland wären rund 20.000 Euro fällig.

Seit 2007 genießen EU-Bürger Niederlassungsfreiheit und haben einen Rechtsanspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis, egal ob sie als Festangestellte oder Selbständige ins Land kommen. Besonders attraktiv ist ein Umzug für reiche Ruheständler. Sie zahlen wie bereits ausgeführt insbesondere in der Innerschweiz nur eine günstige einkommensunabhängige Pauschalsteuer, wenn sie in der Schweiz nicht mehr berufstätig sind, die unter Umständen sehr günstig berechnet werden, nach verschiedenen Methoden. Zum Beispiel mit dem 5-fachen des Mietwertes der Wohnung des Steuerpflichtigen (grob gesagt). Ein Wegzug später ist natürlich möglich, sie „nehmen“ ihre Pauschalsteuer aber nicht „mit“, diese muss Kanton für Kanton neu beantragt werden – kleiner Wermutstropfen. Aber da die Steuern z.B. in Schwyz so tief sind, bezahlt eine Person mit einem Bruttogehalt von 5000 Franken nur runde 180 Franken „Lohnsteuer“, und ab 10 Mio Franken beginnt schon die degressive Abschreibung und nicht nur ein Mitt Romney zahlt legal 16% Steuern auf 40 Millionen Dollar Jahreseinkommen. Übrigens, bei dieser Summe wäre die Steuer noch tiefer.

Derzeit nutzen dieses Angebot mindestens 4100 millionenschwere „Pauschalisten“, unter ihnen eben Michael Schumacher, Theo Müller und Tina Turner. Diese Pauschalsteuer ist in der Tat extrem günstig und wird von den Treuhändern der Steuerpflichtigen jeweils individuell ausgehandelt.

Zusatzeinnahmen der „reichen“ Zuwanderer können die Eidgenossen aber auch gut gebrauchen. Die Arbeitslosenquote ist auf 3,9% gestiegen. Was für deutsche Ohren traumhaft klingt, ist für Schweizer schon „bedenklich“. Das schweizerische System ist auf Arbeitslosenquoten von maximal 3% ausgerichtet. Sprich: Bleibt die Arbeitslosigkeit hoch, müssen höhere Einnahmen her. Per 2013 wurde deshalb die Sozialversicherung erhöht, die bisher ca. 18% betragen hat, auf knapp 20% – in Deutschland müssen Sie alleine schon für die gesetzliche Krankenversicherung rund 16,4% bezahlen – plus die Rentenversicherung (19,9%), plus Arbeitslosenversicherung 3%, die Pflegeversicherung mit rd. 2%, also jene Abzüge, die sich dann Arbeitgeber und Arbeitnehmer „halbe-halbe“ teilen, insgesamt also sagenhafte 43% – das sind Abzüge von mehr als dem Doppelten gegenüber der Schweiz.

Zu der Lohnsteuer/Einkommenssteuer in Deutschland kommt noch der sogenannte „Soli“ hinzu, also der bei der „Wende 1990“ eingeführte Solidaritätszuschlag von 5,5%, der eigentlich nur 10 Jahre gelten sollte, aber man diesen natürlich „vergessen“ hat abzuschaffen; dazu die Kirchensteuer mit ca. 1,8% (man kann allerdings aus der Kirche austreten, dann fällt diese Steuerart nicht an). Diesen Beitrag zahlt der Arbeitnehmer alleine.

​Allerdings bezahlen Sie für Ihre Krankenkasse, die jeder in der Schweiz Tätige bezahlen muss, gleich ob fest angestellt oder selbständig, nur ca. ab 140 Franken monatlich. Dafür haben Sie aber schon eine sehr ordentliche Grundversicherung bei Arzt und Krankenhaus, allerdings mit einem hohen Selbstbehalt in Höhe von 2.500 Franken pro Jahr. Ein Selbstbehalt (auch Franchise genannt) in Höhe von 1.100 Euro ist allerdings auch in Deutschland bei der PKK durchaus üblich, und trotzdem zahlt ein 45-jähriger Mann für eine ordentliche Versicherung 350 Euro monatlich. Übrigens, in einigen Gemeinden wird Ihre ausländische Privatversicherung akzeptiert und Sie müssen sich eben nicht in der Schweiz auch noch versichern – wie gesagt, jede Gemeinde darf im Prinzip verfahren, wie sie möchte.

Übrigens, auch das ist einmalig: In der Schweiz werden sehr hohe Arbeitslosengelder bezahlt, die nicht „unfair“ weit unter dem vorherigen Einkommensniveau liegen. Beispiel: Vorheriges Gehalt brutto 7.500 Franken, Arbeitslosengeld 2 Jahre lang rund 5000 Franken monatlich. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Lebenshaltungskosten in der Schweiz höher sind als anderswo. Lassen Sie sich von uns beraten.

Zürich

Tax Holidays

Daneben winkt Investoren, die grundsätzlich Arbeitsplätze schaffen, und seien es nur ab drei, ein weiteres Privileg, die „Tax Holidays“. Unternehmen können in der Schweiz eine Steuerbefreiung für bis zu zehn Jahre erhalten. Wer den Steuervorteil in welchem Umfang erhält, ist von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich und letztlich Verhandlungssache. Eben Verhandlungssache eines guten Treuhänders.

Holdings sind im Kanton Zug unter Umständen gänzlich steuerfrei, wenn Sie Ihre Gewinne überweisen. Darum liegt wohl Zug an der Spitze als Holding-Standort auch von den größten Unternehmen der Welt. Eine Holding ist eine interessante Sache, von der Sie profitieren.

Holding oder Mutter? Das ist hier die Frage – lassen Sie sich von uns beraten, es sind im Prinzip dieselben Dinge, aber durch sichere Gestaltung können sich „unter’m Strich“ große Unterschiede ergeben! Und: Wann brauchen Sie eine Holding, wann eine „Mutter“? Sodann: Wie bleiben Sie flexibel? Wie vermeiden Sie die „Holding-Falle“? Denn die Holding darf im Prinzip nicht geschäften, die Mutter schon – wie bringen Sie beides in Einklang? Wie können Sie die Vorteile von beiden gesellschaftsrechtlichen Strukturen nützen?

Wenn wir ganz ehrlich sind: Kein Spanien, kein Liechtenstein kann Ihnen die Vorteile der Schweizer Holding ersetzen. Überall sind Sie auf Fremde, Treuhänder oder Strohmänner angewiesen, fremde Sprache, unbekanntes Terrain – und die Schweiz ist doch so nah. In der Schweiz wissen Sie, dass Ihnen Ihr Unternehmen morgen auch noch gehört – natürlich nur, wenn Sie (zu viel) Fremdeinmischung vermeiden.

Deutsche Finanzämter nehmen Schweiz-Investoren seit jeher genau unter die Lupe und prüfen zum Beispiel, ob es tatsächlich ein Büro und eine funktionierende Verwaltung gibt, also die Zentrale des Unternehmens wirklich in der Schweiz gelegen ist. Wer das nicht hinreichend belegen kann, gerät umgehend in den Verdacht, dass das Schweizer Büro nur eine Briefkastenfirma ist. Und das ist eine Straftat, namentlich eben Steuerhinterziehung in Ihrem Wohnsitzsaat. Tiefe Steuern ganz klar „ja“, aber der „Liebe Gott“ hat vor den steuerlichen Segnungen eben den Fleiß und die Steuerehrlichkeit gesetzt. Man muss es steuerlich korrekt organisieren und es auch korrekt durchführen, sich eben Mühe geben, und der korrekte Unternehmer wird dann mit den tiefen Steuern belohnt. Wer aber nur eine Scheinfirma in der Schweiz gründet, und trotzdem in „Buxtehude“ oder „Kleinschöppenstedt“ allmorgentlich neben seinem Finanzbeamten seine Brötchen beim Bäcker holt, der muss sich nicht wundern, wenn sein schweizerisches Konstrukt, bei einem unsauber arbeitenden Treuhänder, „daheim“ nicht anerkannt wird und zu bösen Strafen führt.

Natürlich verdienen wir gerne Geld und verkaufen Ihnen eine AG, begründen Firmensitze und übernehmen die Verwaltung. Aber wenn wir einen Unternehmer haben, der sich nicht an die Regeln hält, unsaubere Buchhaltungen abgibt, die „Länder vermischt“, Belege „schuhkartontechnisch“ bei uns abgibt oder eine chaotische länderübergreifende Buchhaltung führt, seinen Wohnsitz in der Schweiz nicht vorschriftsmäßig aufrechterhält oder uns Fake-Adressen vorweist, wird von uns nach einer Abmahnung gekündigt. Wir besorgen ja gerade deshalb reguläre Wohnungen mit unserer Relocationabteilung, damit wir die Anmeldung bei der Gemeinde und die damit verbundenen Immigrationsformalitäten reibungslos erledigen können. Alles andere kommt nicht in Frage. Das muss an dieser Stelle auch einmal deutlich gesagt werden, auch wenn wir dadurch möglicherweise Neumandanten verlieren.

Deshalb unsere Bitte: Wenn Sie in die Schweiz kommen, müssen Sie lernen, die Vorschriften sauber, solide und seriös einzuhalten und Ihre Buchhaltung sauber zu bearbeiten, Deutschland bzw. Ihr Zuzugsland zu vergessen und nicht heimlich doch noch in der alten Heimat „Ihr Ding“ zu machen. Es ist gar nicht so schwer, es ist nur anfangs eine Umstellung und das Heimweh vergessen Sie ganz schnell, versprechen wir Ihnen! Die ganze Schweiz ist so schön und schnucklig wie Oberbayern und Sie werden sich „sauwohl“ fühlen.

Außerdem, wie schon an zahlreichen anderen Stellen ausgeführt, Sie müssen ja gar nicht in die Schweiz umziehen, wenn Sie Vorstand Ihrer Schweizer AG sind und aus familiären Bindungen heraus ein Umzug noch nicht in Frage kommt – dann spricht man von einer Niederlassung oder einer einfachen Repräsentanz in Deutschland. Auch hierüber unterrichten wir Sie gerne bei seinem persönlichen Gespräch.

Nochmals: Die „Zentrale“ Ihres Unternehmens muss sich in der Schweiz befinden, dabei sind wir Ihnen behilflich, wir übernehmen die gesamte Organisation und suchen Ihr Personal, falls Sie welches benötigen. Wir sind in Deutschland Fachanwälte für Steuerrecht und deutsches Außensteuerrecht D/CH/Ö/SP und betreiben in München und Augsburg eine Steuer- und eine Anwaltskanzlei. Somit wissen wir auch auf diesem Gebiet, wovon wir sprechen und unser Rat ist gerade für den deutschen Unternehmer unschätzbar wichtig.

Bern

Welcher Anbieter kann Ihnen das wohl in dieser Perfektion länderübergreifend, steuerlich perfekt gestaltet, liefern?

Weiterer Irrtum im Ausland: Ihre AG oder GmbH darf nur a) einem Schweizer Bürger gehören und b) muss einen Schweizer Bürger als Vorstand/ Verwaltungsrat/ Geschäftsführer haben. Beides falsch! In Liechtenstein mag dies so sein, aber nicht in der Schweiz. Hier kann der Chef natürlich im beliebigen Ausland leben und auch die Anteile dürfen ihm zu 100% gehören. Keine schlaflosen Nächte, ob ihm „morgen“ seine Firma noch gehört und ob „morgen“ sein Konto in der Schweiz von Dritten leergeräumt wurde. In diesem Falle reicht wie ausgeführt ein Empfangsbevollmächtigter/Direktor in der Schweiz. An der Organisation oder der Struktur des Unternehmens in der Schweiz, in der heimatlichen Niederlassung oder an der steuerlichen Behandlung im In- und Ausland ändert sich dadurch nichts. Auch diesen Empfangsbevollmächtigten vermitteln wir Ihnen, ebenso Büroräume (monatlich schon ab 300 Franken) für Ihre Verwaltung, oder, wenn Sie sich in der Schweiz anmelden wollen, helfen wir Ihnen, eine entsprechende bedarfsgerechte Wohnung zu finden.

Übrigens, seit 2013 gilt die Kontingentierung für B-Bewilligungen auch für die ursprünglichen EU-Länder (G28) auf gerade mal rund 14.000 Einwanderungsbewilligungen pro Quartal. Leider also auch für die Deutschen Bürger. Aber auch hier gibt es Abhilfe. Lassen Sie sich beraten.

So, die AG in der Schweiz ist gegründet, der zweite Schritt ist ggf. die Niederlassung in Ihrem Heimatland, mit oder ohne Leitung. Der Leiter können Sie auch sein, wenn Sie als schweizerischer Vorstand oder Geschäftsführer Ihre eigene Niederlassung in Deutschland leiten, und in der Schweiz nur über einen empfangsbevollmächtigten „Direktor“ verfügen – nur mit dem Unterschied, dass dieser unterschriftsberechtigte Direktor einen Schweizer Wohnsitz haben muss, wenn Sie im Ausland wohnen bleiben. Die erforderlichen Anwesenheiten und die Pflege der Zentrale in der Schweiz ist aber durch den Unternehmer sicherzustellen.

Bisher doch alles sehr angenehm, oder haben Sie irgendetwas gelesen, was schlechter als in z.B. Deutschland ist?

Viele kommen mit Vorstellungen zur Steueroptimierung zu uns, die sie irgendwo beim Stöbern im Netz von verschiedenen Anbietern zusammengebastelt haben, die einfach Unfug sind und nicht funktionieren. Deshalb muss eine sehr sorgfältige Abwägung aller Einzelheiten in beiden Ländern, in voller Berücksichtigung Ihrer Branche natürlich, vorgenommen werden, um steuerlich fatale Fehler oder gar eine Strafbarkeit zu vermeiden. Und auf diese wichtigen Details nehmen viele andere Anbieter im Internet überhaupt keine Rücksicht, die Ihnen nur mit aller Gewalt eine Schweizer AG verkaufen wollen. Also bitte passen Sie auf, mit wem Sie sich einlassen!

Besonders akribisch schauen deutsche Finanzbeamte auch hin, wenn Unternehmer nicht nur eine Niederlassung einer schweizerischen AG in Deutschland gründen, sondern umgekehrt, privat oder gar mit dem ganzen Unternehmen komplett in die Schweiz umsiedeln. In solchen Fällen drohen ebenfalls Gefahren – in erster Linie die von uns allerdings nicht allzu „heiß gegessene“ Wegzugsbesteuerung, weil sich diese bei sorgfältiger und solider Gestaltung komplett beseitigen lässt. Aufpassen muss man grundsätzlich auf die Behandlung von Immobilien, wie Sie bei uns erfahren werden. Wer Anteile an einer Kapitalgesellschaft, oder auch nur eine Garage und ein paar Euro an Mieteinnahmen nach seinem Wegzug behält und in ein Nicht-EU-Land wie die Schweiz oder in ein anderes „Steuerparadies“ zieht, muss demnach weiter Steuern zahlen – auf den Wertzuwachs des Unternehmens sowie auf alle in der Heimat verbliebenen Einkünfte, und zwar jeweils eine bestimmte Zeit lang, die sehr schwer zu berechnen ist, sehr grob gesagt aber für 10 Jahre – unter Umständen ein massives Hindernis für Abwanderungswillige. Wir beraten hier unsere Mandanten, wie die Wegzugssteuer vermieden werden kann – die natürlich nur dann anfällt, wenn Gewinne anfallen – aus Verlusten hörten wir noch nie, dass Steuern angefallen wären.

Ein weiteres Problem: Werden Auswanderer häufig in der alten Heimat gesichtet, unterstellen Finanzämter wie schon ausgeführt schnell einen Scheinumzug. Das wurde seinerzeit Boris Becker zum Verhängnis, der statt in Monaco zu oft in München weilte, wie einst tatsächlich ein fleißiger Rentner durch akribisches Sammeln von bunten Berichten herausfand – und deshalb weiter in Deutschland steuerpflichtig war. Egal, ob GmbH oder AG in der Schweiz, die Geschäftsleitung besteht ja immer aus zwei Komponenten: Maßgeblich ist, dass die „wichtigen Entscheidungen“ nicht weiter in Deutschland getroffen werden – sondern diese in der Schweiz getroffen UND umgesetzt werden, wir können es nicht oft genug sagen. Aber mit unserer Hilfe werden Sie alles legal und seriös in die Wege leiten können.

St. Moritz Engadin

Zu unseren weiteren rein schweizerischen Dienstleistungen zählen neben anderem

  • Aufenthaltsbewilligungen, Arbeitsgenehmigungen für EU-Bürger
  • Einwanderung in die Schweiz für Nicht EU-Bürger/ Drittstaatler
  • B/C-Bewilligungen, G-Grenzgängerbewilligungen, weitere Bewilligungen
  • Einsiedelungen von Unternehmen und Privaten in die Schweiz
  • Einbürgerungen in die Schweiz
  • Liegenschaften, Immobilien, Immobilientreuhänderschaften
  • Vermögensverwaltung, Vermögenstreuhänderschaften
  • Bankgründung

Gründungsprozedere für die AktiengesellschaftTreuhänderische Gründung auf Mass – Auftragsgründung/ Anonym/ Treuhand-/ Strohmanngründung

Für die Gründung ist mindestens ein Gründer erforderlich, dessen Nationalität und Wohnsitz keine Rolle spielen. Einzelne oder alle Gründer können auch juristische Personen sein. Der Vorstand (Verwaltungsrat genannt) kann durchaus auch im Ausland wohnen, in diesem Falle muss lediglich zusätzlich ein inländischer Zeichnungsberechtigter vorhanden sein, der empfangsbereit für die Gesellschaft ist. Sie sehen, Sie müssen Ihr Unternehmen nicht aus der Hand geben, wenn Sie nicht umziehen wollen.

Bei einem Mindest-Aktienkapital von 100.000 Schweizerfranken sind bei der Gründung mindestens CHF 50.000 auf ein Sperrkonto bei einer Schweizer Bank einzuzahlen (zu „liberieren“).

Die Schweizer Bahnen

 Nach Eintragung der Gesellschaft ins Handelsregister: Dann kann das Kapital entweder (so lautet das Gesetz) nach Weisung des Verwaltungsrates auf ein reguläres Firmenkonto übertragen werden, womit es wieder zur freien Verfügung steht. Das Gesetz sagt, dass nach Eintragung ins Handelsregister der Verwaltungsrat die Weisung der Bank erteilt, wohin das Geld zu transferieren ist, und zwar egal wohin. Diese Entscheidung trifft also nicht die Bank oder gar der Aktionär.

Die Gründung auf Mass bei bestehenden Mandatsverhältnissen (treuhänderischer Auftrag, Anonym/Treuhand- oder auch Strohmanngründung genannt) ermöglicht, die Anonymität der Aktionäre und Gesellschafter schon bei der Gründung zu wahren – das ist der Punkt, den die meisten Gründer nicht bedenken. Haben Sie uns einen Gründungsauftrag mit Treuhandschaft erteilt, ist also der Treuhänder der Gründer und errichtet Ihre Gesellschaft. Anschließend besuchen Sie uns und holen die Dokumente ab – viele Mandanten lassen sie bei uns zur treuhänderischen Aufbewahrung.

Wünschen Sie eine Nominee-Gründung durch einen Rechtsanwalt, der bei gleichzeitigem Mandat auch seine berufliche Schweigepflicht hat, auch dann sind wir die richtigen Ansprechpartner für Sie.

Wir vermitteln Ihnen sämtliche Organe, Treuhänder als Gründer und Treu-Verwaltungsrat/ Empfangsbevollmächtigten und Treu-Geschäftsführer, falls die Gesellschaft unter Treuhänderschaft stehen soll, ganz wie Sie es benötigen.

Tessin

Gründungsprozedere für die GmbH

Falls Sie sich doch entgegen unseren obigen Ratschlägen für die Gründung einer GmbH entschieden haben, dann lesen Sie unsere Ausführungen. Für die Gründung ist mindestens ein Gründer erforderlich, dessen Nationalität und Wohnsitz keine Rolle spielen. Einzelne oder alle Gründer können auch juristische Personen sein.

Das Mindest-Stammkapital von CHF 20.000 ist bei der Gründung in voller Höhe einzuzahlen. Dieses Kapital hat bei einer Bank in der Schweiz auf einem Sperrkonto zu sein. Nach erfolgter Eintragung ins Handelsregister wird die Bank das Kapital zur freien Verfügung der Gesellschaft auf das Konto der GmbH überweisen.

Die Gesellschaft wird errichtet, indem die Gründer in öffentlicher Urkunde erklären, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu gründen und darin Statuten festzulegen. Es muss dabei auch mindestens ein Geschäftsführer gewählt werden, der seinen Wohnsitz in einem beliebigen Land haben kann. Der Geschäftsführer kann, muss aber nicht Gesellschafter der GmbH sein. Ist der Wohnsitz des Geschäftsführers nicht in der Schweiz, muss auch hier ein Empfangsbevollmächtigter mit Wohnsitz Schweiz bestellt werden.

Haben Sie uns einen Gründungsauftrag mit Treuhandschaft erteilt, sind wir die Gründer und errichten Ihre Gesellschaft. Anschließend besuchen Sie uns und holen die Dokumente ab, oder wir stellen sie Ihnen mit DHL/UPS zu.

Wir vermitteln Treuhänder als Gründer, den Direktor, ggf. auch einen Treu-GmbH-Geschäftsführer, falls die Gesellschaft unter Treuhänderschaft stehen soll.

Es ist also dasselbe Procedere wie bei einer AG. Allerdings haben wir einen attraktiven Paketpreis für die AG gebildet, sodass die GmbH mit ihren Einzelbestandteilen – und ihren sonstigen Nachteilen – letztlich wohl übermässig teuer wird.

Treuhänderische Gründung auf Mass – Auftragsgründung/ Anonym/ Treuhand-/ StrohmanngründungIn der Gründung auf Mass bieten wir Ihnen an, Ihre Wunschgesellschaft nach Ihrem Gusto zu gründen. Teilen Sie uns Name, Wunsch-Domizil (z.B. Kanton Zug, Thurgau, Tessin oder St.Gallen), Zweck der Gesellschaft und Höhe des Aktienkapitals mit. Wir gründen demnach die Gesellschaft für Sie, selbständig innert von 1-2 Arbeitstagen, in Ihrem treuhänderischen Auftrag, mandatsbegleitend. Sie erhalten von uns bei Übertragung der AG-Anteile sodann die lt. Gesetz einzig und allein gültigen Beweismittel, dass Ihnen die AG gehört, frisch aus der Druckerei explizit für Sie und Ihre Firma, Aktienzertifikat/e im Wert des Aktienkapitals.Die Gründung auf Mass (treuhänderischer Auftrag) ermöglicht, die Anonymität der Aktionäre und Gesellschafter schon bei der Gründung zu wahren – das ist der Punkt, den die meisten Gründer nicht bedenken. Haben Sie uns einen Gründungsauftrag mit Treuhandschaft erteilt, sind wir die Gründer, zahlen ein und errichten Ihre Gesellschaft. Anschließend holen Sie die Dokumente ab – oder lassen sie bei uns zur treuhänderischen Aufbewahrung.Für mehr Informationen zur treuhänderischen Gründung und einem unverbindlichen Angebot kontaktieren Sie uns gerne.

Zur Neugründung gehören folgende Dienste:

– Verwaltungsratsmandate (operativ oder als Treu-VR), Nominee Director Services- Treuhänderische Gesellschafterstellung, Nominee Shareholder Services, Anonym-/Strohmanngründung/Nomineegründung- Verwaltung und Domizilierung von Gesellschaften- Virtual Office- Buchhaltung, Treuhanddienste- Wirtschaftsprüfung, Revisionen- Eröffnung Bankkonten für Unternehmen und Private

– Einholen von Bewilligungen

– Erledigung aller behördlicher Formalitäten- Abschluss aller erforderlichen Versicherungen

Bewilligungspflichtige Tätigkeiten

In der Schweiz herrscht Handels- und Gewerbefreiheit. Damit ist grundsätzlich jedermann befugt, im Handel und Gewerbe tätig zu werden. Grundsätzlich gilt: Auch wenn Sie ein genehmigungspflichtiges Gewerbe betreiben, entscheiden Sie selbst, ob, wie wo und wann Sie dieses bei den Behörden anmelden. Grundsätzlich gilt natürlich, dass diese Anmeldung vor Aufnahme der operativen Tätigkeit geschehen muss. Aber in der Schweiz ist letztlich jeder Bürger bzw. Unternehmer selbst verantwortlich, ob und wann er was tut.

Für die in Deutschland z.B. genehmigungspflichtige Immobilienvermittlung benötigen Sie in der Schweiz als Immobilienmakler keine Genehmigungen.

Ein Großteil der Tätigkeiten benötigt keine Bewilligung. Zu beachten bzw. bewilligungspflichtig sind in der Regel folgende Tätigkeiten:

– Versicherungsvermittlung

– Vermögensverwaltung

– Betrieb einer Bank (nur mit Fremdvermögen-Verwaltung)

– die auf öffentlichem Grund ausgeführt werden oder öffentlichen Grund tangieren

– welche die Ruhe, Ordnung oder die Sittlichkeit verletzen könnten

– welche Personen betreffen, die schutzbedürftig sind wie Kinder, ältere Menschen oder Behinderte

– die ein Gesundheits- oder Sicherheitsrisiko bergen

– die Leib und Leben der Betroffenen gefährden könnten

– welche die Umwelt schädigen könnten

– die von Mitmenschen als störend empfunden werden könnten

– die in der Regel von der öffentlichen Hand bereitgestellt werden

– Personalvermittlung und Personalvermietung

– Verarbeitung von Edelmetallen

– die mit finanziellen Transaktionen, der selbständigen Verwaltung von Geldern und Fonds sowie dem Handel mit Vermögen, Aktien und Effekten zu tun haben

– im Bereich Sozialversicherungswesen

– Immobilienankauf durch Ausländer oder durch Ausländer beherrschte Gesellschaften

Tessin

Lucerne

Unsere Gründungsberatung

Lassen Sie sich ausführlich beraten und vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei uns. Bei diesen ausführlichen Beratungsgesprächen fließt wertvollstes Know-How zu Ihnen und Sie werden viele Fragen, auch alle die, die Sie noch gar nicht gestellt haben, Antworten bekommen und mit viel Wissen nach Hause fahren. Wir beraten Sie aufgrund unserer exzellenten Kenntnisse im Gesellschaftsrecht und Steuerrecht nicht nur „schweizerisch“ oder „deutsch“, sondern grenzüberschreitend, gehen in die Breite UND in die Tiefe, schauen bei Ihrer Schilderung Ihres Sachverhalts, bei jedem Ihrer Worte, ob sich eine Unwucht abzeichnet oder ein nicht gesetzeskonformer Sachverhalt droht.

Sind Sie Unternehmer im Handel? Vertreiben Sie Waren? Dann verlegen Sie schnellstens Ihr Unternehmen. Aus der Schweiz heraus entfällt die Mehrwertsteuer und Sie verdienen in Ihrem Hauptlieferland – z.B. Deutschland – 19% mehr – oder Sie senken Ihre Rechnungen auf 100 EUR und verschaffen sich einen hohen Vorteil gegenüber Ihrem Mitbewerb. Schon sehr viele Unternehmer haben diesen Weg gewählt!

Bei einem umfassenden Beratungsgespräch zeigen wir Ihnen auf, welche Möglichkeiten Sie haben und wie wir Sie allenfalls dabei betreuen könnten, egal aus welchem Land Sie zu uns kommen oder was Ihr Vorhaben ist – Möbelherstellung in Thailand oder Weinberge an der Cote d’Azur, Holzwerk in Norwegen oder Freiberufler-AG in Deutschland, Internet-Dienstleister aus Russland. Wir bitten Sie, werden Sie unser Mandant und zögern Sie nicht, diesen Besuch bei uns zu investieren. Nutzen Sie unser jahrelang erworbenes Know-How. „Spielen Sie Japaner“! Nehmen Sie eine gute Idee oder Lösung und verbessern Sie sie – wir helfen Ihnen dabei! Mit einer legalen, nagelneuen, eleganten Schweizer Aktiengesellschaft in einem weltberühmten exclusiven Kanton, mit einer exzellenten juristischen und steuerlichen Betreuung, mit  Bankkontakten, Bankkonten, Autoleasing, Zuger Auto, Einwanderung der Steuern wegen und und und…

Egal, welches Anliegen Sie haben. Über alle Sie interessierenden, unternehmerischen und betriebswirtschaftlichen oder höchst privaten und intimen Sachverhalte und die genauen Preise informieren wir Sie in einem umfassenden Beratungsgespräch, bei dem wir uns gerne so viel Zeit für Sie nehmen, wie Sie benötigen.

Wir freuen uns auf Sie!

Bitte investieren Sie diesen Tag in Ihre Zukunft, denn wir investieren ihn auch in Sie!